Friedemann Vogel erhält Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg
Der Kammertänzer des Stuttgarter Ballett gilt fraglos als einer der Superstars der internationalen Tanzwelt – seit bald drei Jahrzehnten gehört er zum Ensemble der prestigeträchtigen Kompanie, der er seine gesamte Tänzerkarriere treugeblieben ist.
„Visionary Dances“ mit Werken von Justin Peck, Wayne McGregor und Twyla Tharp am Wiener Staatsballett
Alessandra Ferri hat ihr erstes mehrteiliges Menü für das erneuerte Staatsballett angerichtet. Dichten Applaus erhält vor allem Tharps 40 Jahre alter Klassiker „In The Upper Room“.
„Quid si sic“ von Jonathan dos Santos in Schwerin
Die traditionelle Gestalt des Petermännchens aus dem Schweriner Schloss inspirierte den dortigen Ballett-Chef zu einem abwechslungsreichen Ballettabend
„Zurück zu Ali“ von und mit Jenny Beyer in der Kampnagelfabrik
Ihre erste Soloarbeit hat die Hamburger Tänzerin und Choreografin ihrem Großvater gewidmet, einem Widerstandskämpfer gegen die Nazis. Ein berührender Abend.
Nachruf auf Momo Kadous
Momo Kadous prägte den europäischen Blick auf den orientalischen Tanz. Er ist im Alter von 77 Jahren verstorben.
„Thikra: Night of Remembering“ von Akram Khan beim schrit_tmacher Festival
Er schreibt sich weiter ein in das Rituelle, das Mythologische einer kultur- und zeitübergreifenden Gemeinschaft. So stark die Tänzerinnen hier auch sind, dramaturgisch fehlt es etwas an Griffigkeit.
Nachruf auf eine große Tanzpädagogin und Menschenöffnerin
Am 23. Februar – wenige Tage nach ihrem 80. Geburtstag – ist Tami, wie sie liebevoll von Wegbegleiter*innen genannt wird, in Tel Aviv einer Krankheit erlegen. Sie wird fehlen!
„piece #0“ – Tanzstück von Johannes Wieland in Gießen
Der Residenz-Choreograf Johannes Wieland arbeitete 15 Jahre lang in der „Nachbarschaft“, im Kasseler Staatstheater, und schuf dort bemerkenswerte Choreografien. Sein „piece #0“ wirkt noch unvollkommen und bleibt in seiner Bildsprache spröde – in einer Welt, die hier als bedrohlich aufscheint.
Ein Kommentar zur Premiere von „Nurejew“ in Berlin
Warum der für Moskau choreografierte „Nurejew“ hätte überarbeitet werden müssen - und warum es mehr braucht als Opulenz.
Zum Tod der Münchener Tanzpionierin Birgitta Trommler
„Mich interessieren Menschen auf Reisen, was auch immer diese Reisen sind, eine Reise in die Fantasie oder in die Leidenschaft, in die Körperlichkeit oder Homosexualität, das ist letztlich egal“.
31. Ausgabe des schrit_tmacher Festival
Neue Besen kehren gut. Die neue Leitung des schrit_tmacher Festival in der Euregio zwischen Aachen, Heerlen und Eupen ist aber eigentlich gar nicht neu. Vom Kehren, wenn man so will, versteht sie deshalb desto mehr.
EveryBody - Das inklusive Festival für Tanz und Performance in Nürnberg
Wörtlicher kann man das Konzept des Zusammenspiels von Menschen mit und ohne Einschränkungen kaum fassen. Für ein solches Miteinander im Alltag lässt sich hier einiges abschauen.
Jörg Mannes bleibt Ballettdirektor bis 2029/30
Mit dem bislang verfolgten Weg scheinen alle Beteiligten zufrieden. Kein Grund also, warum Mannes dem Haus den Rücken zukehren sollte.
Ben J. Riepes „HOLY SHIT – A Human Experience“ im Tanzhaus NRW
Schuhe aus, Spot an: Dieses mit Spannung erwartete Solo balanciert 100 Minuten lang zwischen kollektiver Stoßatmung und solistischer Entblößung.
„Nurejew“ von Kirill Serebrennikow und Yuri Possokhov am Staatsballett Berlin
Yuri Possokhov, Kirill Serebrennikov und Ilya Demutsky haben ein monumentales Gesamtkunstwerk geschaffen, das die facettenreiche, opulente Persönlichkeit Nurejews vielseitig spiegelt.
Nachruf auf Eva Winkler
Winklers Schülerin Arila Siegert erinnert an die wichtige, unkonventionelle Tanzpädagogin, die im Februar im Alter von 95 Jahren starb.
GöteborgOperans Danskompani beim Festival Steps mit Arbeiten von Sharon Eyal und dem Duo Tiffany Tregarthen & David Raymond
Der Doppelabend der schwedischen Tanzkompanie mit Choreografien von Tiffany Tregarthen & David Raymond sowie Sharon Eyal setzt einen weiteren Glanzpunkt im diesjährigen Programm des Schweizer Tanzfestival Steps.
„Tanzwelten 3 - Down to the Wire“ beim Ballett Lüneburg
Mit „Down to the Wire“ beschließt Olaf Schmidt seinen Streifzug durch zeitgenössische Choreografien. Neben ihm choreografieren Giovanni Insaudo und Albert Galindo I Villegas und die fordern dem Theater Lüneburg einiges ab.
Doppelabend der Company Of Curious Nature mit „Ezan Kélé“ und „Where We Stand“ in der Schwankhalle
Einmal meditativ, einmal voller Fragmente: Fay van Baar und Kossi S. Aholou-Wokawui zeigen jeweils eine neue Arbeit mit der Company Of Curious Nature in der Schwankhalle Bremen. Geht beides zusammen?
Jessica und Megan Kennedys „Dances like a bomb“ beim Steps-Festival
Die Symbiose von Tanz und Alter ist nicht oft auf der Bühne zu erleben. Dass dies ein Verlust ist, beweisen Finola Cronin und Luc Dunberry in einem melancholischen, witzigen und kraftvollen Werk. Reduktion ist hier Fülle und Schönheit nicht makellos.