„Ashes to Dawn“ von Akira Yoshida, Tanz: Ashley Affolter und Alessio Monforte

Irrwege, Auswege

Triple-Bill „Phoenix Effect“ am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen

Erst physical theatre mit Anleihen an Sartre, dann noch physischer, so dass die Bühnenbretter krachen. Diese Körperlichkeit gipfelt schließlich in auffällig vertrautem Miteinander. So sieht ein eingespieltes Ensemble aus.

Gelsenkirchen, 01/05/2026

Wer kann, der kann. Das gilt für Tänzer*innen, das gilt für Choreograf*innen. Wenn aber das Miteinander in der Arbeitsweise nicht gelingt, taugt die beste Choreografin nichts, und auf der Bühne läuft zwangsläufig niemand zu Höchstform auf. Was das MiR-Ensemble in Gelsenkirchen anbelangt, muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Jede und jeder Einzelne kommt mit überzeugendem Verve um die Ecke. Diese Eigenständigkeit sorgt auch beim neuen Abend „Phoenix Effect“ dafür, dass die drei Arbeiten ohne Reibung über die Bühne gehen. Zumindest im übertragenen Sinn. 

Zu wörtlicher

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