Eindrücke des ersten Wochenendes von Tanz im August
Zwischen Gegenwartskritik, Zukunftsvisionen, Philosophie und Nonsens changieren die Künstler*innen im ersten Schwung bei Tanz im August. Darunter sind zwei Deutschlandpremieren. Und es gelingt so einiges.
Ein Fotoblog über „Joyful Failure – Ein Abend über die Poesie des Scheiterns“ im Radialsystem Berlin
Samuel Beckett als der Großmeister des Scheiterns dient hier als Vorlage. Kann man besser scheitern, wenn man immer wieder scheitert? Und wenn ja, wie sieht das im Fall der Arbeit von laborgras aus?
„Trapicana“ eröffnet Tanz im August
Stürmische Zeiten in Berlin vor der Wahl. Joana Tischkau, Jeremy Nedd, Sophie Yukiko zeigen mit Malpaso Dance Company Alpträume des Kuba-Tourismus und fragen, wer ist in einer Touristenfalle eigentlich das Opfer?
„A Suite of Dances – A Day in the Studio“ des Dance On Ensembles bei der Tanzwerkstatt Europa
Noa Eshkols und Noé Souliers Deutschlandpremiere ist ein Double Bill aus alt und neu, aus geometrischer Strenge und ihrer partiellen Auflösung und energetischen Differenzierung.
Choreografie Tarek Assam
Tanzstück nach Motiven aus „Das Fräulein von Scuderi“ mit der Musik von E.T.A. Hoffmann und anderen. Es spielen die Harzer Sinfoniker.
Choreografie Tarek Assam und Zach Enquist
Zeitgenössisches Kammertanzstück in zwei Teilen über die Dualität des Menschen.
Hannah Schillingers „Joan“ in München
Die queerfeministische Annäherung an den Mythos Jeanne d’Arc überzeugt hauptsächlich atmosphärisch und schwört das Publikum auf ein jederzeit respektvolles Miteinander ein.
Das war ImPulsTanz 2026
Unterschiedlichste Umgänge mit aktuellen Themen und wieder mehr puren Tanz hat Paul Delavos beim diesjährigen Festival in Wien beobachtet. Ein Rückblick.
Theater Erfurt trauert um Jutta Schnuphase
Die Tänzerin und langjährige Mitarbeiterin der Theaters Erfurt ist Ende Juni nach schwerer Krankheit verstorben.
Premieren im August 2026