„Hunter“ von und mit Courtney May Robertson

Küsse und Bisse

„Hunter“ von und mit Courtney May Robertson in den Sophiensælen Berlin

Ein Pas de deux mit sich selbst, der auf Autonomie und Empowerment aus ist, kann schon mal Ekel als Stilmittel mitbringen.

Berlin, 27/04/2026

Mit ihrem Stück „Hunter“ kreiert die Performance-Künstlerin Courtney May Robertson „ein Gewebe aus Bildern, in denen das Groteske, (sexuelle) Perversion und emotionale Exzesse zu triumphalen Symbolen für körperliche Autonomie und Empowerment werden.“ So die Ankündigung.

Zu ganz leisen Industrial-Tönen richtet die Performerin im Halbdunkel die Bühne her. Zieht einen Leuchter aus Kerzen hoch unter die Decke. Aus einem herumliegenden Bündel arrangiert sie eine Doppelgängerin. Hängt sie am Haken der Kuppel auf, putzt sie heraus, flicht ihr einen Zopf. Während die Klänge lauter und

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