Das LIFT Tanzkollektiv zeigt „BIOFUCK“ im Wiener brut nordwest
Seit Längerem arbeitet das brut nordwest an Barrierefreiheit, die sich nicht nur auf Rollstuhlfahrer*innen bezieht. Die Eröffnungsproduktion von imagetanz 2026 – Festival für Neues aus Choreografie und Performance spricht gezielt Zuschauer*innen mit queeren Crip-Körpern an.
Elsa Artmann und die Forward Dance Company: „Ich summe, um das Bersten zu übertönen“
Zusammen mit Elsa Artmann hat die Forward Dance Company in Leipzig einen neuen Abend zur Uraufführung gebracht. Was verbirgt sich hinter dem paradox-kryptischen Titel?
Richard Siegal präsentiert „New Ballets Russes“ am Staatstheater Nürnberg
Unter programmatisch-ehrgeizigem Titel zeigt Richard Siegal einen vielfältigen Strawinsky-Doppelabend mit zeitgenössischen Überschreibungen von „Pulcinella“ (Siegal-UA) und „Petruschka“. Auf Satire folgt hier manipulative Zauberei. Und Margarida Neto erobert als Petruschka-Interpretin die Herzen aller Zuschauer.
Uwe Scholz‘ „Mozart/Rachmaninow“ mit dem Leipziger Ballett
Scholz und kein Ende am Ballett Leipzig. Jetzt legt Rémy Fichet im Zuge seiner Scholz-Traditionspflege den nächsten Doppelabend vor. Was sagt uns Scholz heute?
„Project IKARUS“ von Liliana Barros beim Origen Festival
Beim Tanztheater im Winterprogramm des Festivals führt die aus Portugal stammende Choreografin faszinierend kleinteilige Bewegungssprache in einem intensiven Ganzen zusammen.
Hamburg Ballett mit vierteiligem Abend „Fast Forward“
Balanchine, Morau, Preljocaj und Xie Xin – diese wilde Stil-Mischung stellt hohe Anforderungen an die Tänzer*innen. Denen glückt vieles, aber noch nicht alles.
„Become Ocean“ von LEE/VAKULYA am Hessischen Staatsballett
Wenn schon, denn schon: Wenn ein in Alaska lebender zeitgenössischer Komponist den pazifischen Ozean musikalisch einfangen will, ist Bescheidenheit der Mittel fehl am Platz.
Uraufführung von „CHORA – the void as origin“ von Sofia Nappi mit dem Ensemble Komoco in Winterthur
In der schrillen Welt von „CHORA“ herrscht Dunkelheit und Leere, eine apokalyptische Szenerie, wo der Tanz nach Befreiung sucht.
„New Works - Hakobyan / Jung“ beim Ballett Basel
Frauen-Power: Zwei Werke von Anne Jung und Lilit Hakobyan vereinen fragile Poesie und entfesselte Ungestümtheit. Der Kontrast in Stimmung und Bewegungssprache hat einen besonderen Reiz.
Double-Bill „Drifting Out / Bolero“ am Theater Magdeburg
Ein Lamento von Mutter Erde und noch ein Boléro: Die zurückgelehnte Interpretation im Orchestergraben hält einen Abend mit zwei ganz verschiedenen Stücken mühelos zusammen.
„Frida“ von Annabelle Lopez Ochoa am Ballett Dortmund
Nur ein Wort, nur ein Name. Für den Rest spricht die Optik, sprechen die Farben und eine unverkennbare mexikanische Ästhetik.
„Mozart-Requiem“ von Peter Chu in Augsburg
Tai Chi trifft auf Oratorium. Zum dritten Mal choreografiert Peter Chu mit dem Staatsballett Augsburg und sucht vor allem Dialog in Bewegung.