51. Nijinsky-Gala zum Abschluss der Hamburger Balletttage
Lloyd Riggins präsentierte ein vielfältiges Programm, das Anlass zu Hoffnung und Zuversicht, aber auch zu ein bisschen Sorge gab.
„This Tomorrow“ von Riess Neustadt im Münchner Schwere Reiter
Selbst Geige und Cello springen einander bei in diesem organisch wirkenden Gesamtkunstwerk aus Musik, Tanz und Licht. Mei, wie ist das schön! Und sogar die Zukunft scheint plötzlich machbar.
„Point of no Return“ von Cie. Pazar im Dock 11 Berlin
Waacking nicht als Freestyle im Battle, sondern in einer Choreografie, die eine klare Botschaft mitbringt? Funktioniert tadellos, denn die Performer*innen zeigen, was „Mittel zum Zweck“ bedeutet.
BA Contemporary Dance presents 2026 Zürich
The students of ZHdK demonstrate versatility and artistic maturity. And they impress as cohesive ensemble.
„InterSomnia“ der Junior Company Bonn
Junge Tänzer*innen erkunden schlafwandlerisch Zwischenzustände – allen Einschränkungen einer wenig traumhaften Fördersituation zum Trotz.
„Ones upon Zeros“ Fabien Prioville Dance Company im tanzhaus nrw
Wer bestimmt, was heute Realität ist? Das Publikum bleibt mit der Beantwortung dieser Frage ziemlich allein.
„Blind Owl – Blinde Eule“ von Bibiana Jiménez in der Tanzfaktur Köln
Ein namenloser Erzähler, ein Mädchen, ein alter Mann und ein Meer aus Plastik: Während die Körper auf der Bühne alles geben, kämpft das Publikum mit der Technik.
„One Song“ von Miet Warlop in der Muffathalle München
Allgemeinen Überlebenskampf als eine Art sportives Extrem auf die Spitze getrieben. Und das in einer abgefahren-elektrisierenden Kombi aus Performance und rockigem Konzert.
Grand Show „Blinded by Delight“ im Friedrichstadt-Palast Berlin
Dass hier nicht gekleckert wird, sondern geklotzt, ist bekannt. Die aktuelle Show ist auf jeden Fall nichts für Skeptiker des Eskapismus.
Riva & Repele mit „Horizons“ und „Dear Son“ beim DanceFirst Festival in Fürstenfeldbruck
Zwei kurze Tanzstücke über Beziehungen, Krieg, den Verlust des Kindes und das, was danach bleibt.
Compagnie Hervé Koubi zu Gast bei den Hamburger Balletttagen
Hiphop, Streetdance und Sufi: 14 Männer auf der Suche nach dem Verbindenden zwischen Orient und Okzident. Ziemlich viel Testosteron auf einmal ...
Erica D´Amicos Debütproduktion „Eclissi 143“ in München
Wie begegnen sich Blinde und Sehende, auch wenn sie Vater und Tochter sind? Auf der Bühne steht ein imaginärer Leuchtturm, der zum Isolations- wie zum Begegnungsort taugt. Tänzerisch bekommt der Abend den Bogen nicht ganz, den in die Herzen des Publikums dagegen findet er mühelos.