James Wiltons „Midwinter“ in Osnabrück
Dunkle Rituale, keltische Götter und temporäre Königinnen. Zur Sommersonnendwende taucht die Dance Company Osnabrück ins archaische Unterbewusstsein der Kultur.
„Paquita“ an der Pariser Oper
Pierre Lacottes Rekonstruktion von „Paquita“ erlebt eine gefeierte Wiederaufnahmeserie an der Pariser Bastille-Oper.
Ein Fotoblog von Dieter Hartwig
Kat Válastur gibt in „Dive into you“ ein weibliches Orakel: laut, anarchisch und zärtlich. Ein gewaltiges Solo.
Cristina D´Alberto mit „To B.E.“ im Playground in München
Cristina D´Alberto lädt in München zu einer performativen Installation über Mutterschaft und spinnt darin ein intimes und poetisches Netz aus Erfahrungen, Fragen und Metaphern.
Ballettpädagoge der John Cranko Schule ausgezeichnet
Nicola Biasutti erhält den Giuliana Penzi Tanzpreis auf der „International Dance Gala“ für das italienische Rote Kreuz.
Das Land NRW kappt die Finanzierung
Nach 30 erfolgreichen Jahren und auch einer im Jahr 2024 gefeierten Ausgabe der internationalen tanzmesse nrw mit vielen begeisterten Besuchern steht das Event vor dem Aus.
„Bodies in Rebellion“ von Zufit Simon im schwere reiter München
Der Tanzraum als Ort körperlicher Auflehnung. Da wird viel Inneres nach außen gestülpt.
Ein Fotoblog von Ursula Kaufmann zu „Warten auf S6“ von Antonia Koluiartseva
„Warten auf S6“, das Debüt der Choreografin Antonia Koluiartseva mit dem Folkwang Tanzstudio, untersucht die Welt des Reisens.
Strukturreformen müssen Tanz künftig sichtbar machen
Nach der Kündigung von Schauspielchefin Marina Davydova stehen die Salzburger Festspiele vor Strukturreformen. Diese müssen auch endlich den Tanz berücksichtigen, findet tanznetz-Autorin Andrea Amort.
Das Bayerische Staatsballett tanzt nach drei Jahrzehnten wieder „La Sylphide“
Neu ist die Choreografie: die Fassung der Pariser Uraufführung 1832, die Pierre Lacotte zu Originalmusik von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer Anfang der 1970er Jahre rekonstruiert hat. Ein Rückblick auf zahlreiche Debüts.
Fotoblog von Dieter Hartwig
Die acht Tänzer*innen in „les égarés“ von Toula Limnaios sind immer rasant unterwegs. Wenn ein Augenblick vorbei ist, ist er vorbei.
„Scholz-Symphonien“ von Uwe Scholz beim Leipziger Ballett
Zum 20. Todestag präsentiert das Leipziger Ballett in „Scholz-Symphonien“ zwei symphonische Arbeiten, wie der Meister selbst sie auf die Bühne gebracht hat. Doch ist die Ballettrevolution von damals eigentlich noch zeitgemäß?
„Slow Burn“ – die zweite Premiere der Spielzeit beim Hamburg Ballett
Eine Uraufführung von Aszure Barton sowie „Blake Works V (The Barre Project)“ von William Forsythe hat Ballettintendant Demis Volpi zu einem Ballettabend zusammengespannt. Das war leider keine so gute Idee.
Das romantische Handlungsballett in der Choreografie von Patrice Bart beim Ballett Zürich – eine Augen- und Ohrenweide
Max Richter definiert sich als nonbinär. Auf der Bühne erleben wir einfach Giselle, das tanzverliebte Mädchen aus dem Bauerndorf.
„Nomad“ von Sidi Larbi Cherkaoui beim Nordwind-Festival auf Kampnagel
Der Mensch und sein Ausgeliefertsein an die Macht der Natur, aber auch die eigene Hybris, im Spiegel des Tanzes.
Ganz ohne Sprachbarrieren: Ian Mwaisunga verkauft dem Publikum mit „Frozen Power“ Kaffee und benötigt dafür nur ganz wenig.
Louise Lecavalier mit ihrem neuen Solo „danses vagabondes“ im Düsseldorfer tanzhaus nrw
Sie macht, was sie will. Das ist klar. Auch dieses Mal ist sie das nicht zu bremsende Powerhouse. Und sonst? Eigentlich nichts Neues. Macht aber nichts.
Urban Arts Ensemble Ruhr und Danza Contemporánea de Cuba mit „Exposure“ auf PACT Zollverein Essen
Smartphone-Zombies auf grünem Rasen, die nichts mehr als die hohle Geste kennen. Zum Glück kommt Descartes zu ihrer und unserer Rettung. Diese conditio humana hat ziemliche Wucht.
„Spiegelneuronen“ von Stefan Kaegi mit Sasha Waltz & Guests
Was die Hirnforschung zutage fördert, lässt den Tanz nicht unberührt. Und so gerät dieses Stück zu einem ebenso amüsanten wie besinnlichen Experiment mit dem Publikum als Hauptakteur.
Ein Fotoblog von Dieter Hartwig zu „Orfeo“ von Sasha Amaya
Oper trifft auf zeitgenössischen Tanz in dieser Version von Monteverdis „Orfeo“ in den Uferstudios Berlin