Freischwimmen
THINK BIG! Internationales Tanz-, Musiktheater- und Performance-Festival für junges Publikum
Ceren Oran, München
Ceren Oran & Moving Borders’ „Spiel im Spiel“ ist ein großer Tanzspaß für Jung und Alt gleichermaßen und zeigt, dass Tanz für junges Publikum ein spannendes und vielfältiges Genre ist. Dass sie als Einzige sowohl bei der Tanzplattform 2026 als auch bei der Tanztriennale vertreten war, zeigt ja auch, wie sehr diese Powerstücke ankommen. (Torben Ibs)
Sharon Eyal, Frankreich
Vor allem auch für „Delay the Sadness“ von 2025, weil das bewegungsmäßig noch mal anders ist als ihre beeindruckenden bisherigen Stücke. (Ursula Kaufmann)
Rafaële Giovanola, Bonn
„Gravity“: Spektakuläre (zweite) Arbeit für die Kompanie von tanzmainz – eingeladen auf Wunsch der Tänzer*innen. (Isabelle von Neumann-Cosel)
Lilit Hakobyan, Berlin
Lilit Hakobyans Bewegungssprache und ihr vielschichtiges Arbeiten sind aufregend und machen neugierig. Mit „The Urge“ (Ballett Basel) schuf Lilit Hakobyan ein rasantes, soghaftes Werk und bewies, wie sie durchdacht und präzise entfesselnd wirkende Gruppenszenen choreografieren kann. (Leslie Krumwiede)
Yuko Kaseki, Berlin
Art invites us to see the contemporary world from a new perspective. „NO-MEN 能面 – Severance | Dead Data | Raw Skin“ brilliantly uses Noh masks to reflect on the digital twin and the emergence of AI-driven intelligence. Through its strong stage presence, classical Noh structure, live craftsmanship and evocative soundscape, it deserves to be presented again. (Xueliu Chen)
Agnietė Lisičkinaitė, Vilnius
Die litauische Choreografin und Tänzerin Agnietė Lisičkinaitė hat seit ihrem Debüt im Jahr 2014 knallhart politisch engagierte Performances kreiert und immer auch selbst radikal verkörpert. International bekannt wurde sie durch „Hands Up“, das in Deutschland zuerst bei DANCE 2023 in München zu sehen war. Ihre neue Kreation mit Igor Shugaleev „Clap & Slap“ war schon jetzt bei den Wiener Festwochen und der Tanztriennale in Hamburg zu sehen und ist mein Tip für Tanz im August. Hingehen! (Nina Hümpel)
Goyo Montero, Ballettdirektor am Staatsballett Hannover
Mit seiner Version von „Schwanensee“ stellt er eine Randfigur in den Mittelpunkt, über die bisher kaum jemand nachgedacht hat: den Zauberer Rotbart. Damit wirft er die zeitlose Frage nach dem Ursprung des Bösen auf und hebt den Klassiker auf ein neues Niveau, ohne ihm seine Magie zu nehmen. (Annette Bopp)
Marlene Monteiro Freitas, Lissabon / Berlin
Die Choreografin Marlene Monteiro Freitas präsentiert im März 2026 am PACT Zollverein „Nôt“, ein vielschichtiges Bühnenereignis, das das Publikum in ein verrücktes und zugleich äußerst präzise gestaltetes Universum eintauchen lässt. Monteiro Freitas orchestriert Körper und Objekte zu einer visuell eindrucksvollen Arbeit von großer Intensität. (Aline Braun)
Kristina Paulin, Hauschoreografin am Staatsballett Karlsruhe
Stellvertreterin des Ballettdirektors am Badischen Staatstheater und Hauschoreografin des Staatsballetts Karlsruhe: Dramaturgisch überzeugend gelingt es Paulin in „La Dolce Vita“ so zwischen Realitäts- und Traumebenen zu wechseln, dass die Handlungssequenzen niemals langweilig werden und geradezu einen Sog erzeugen. Ihre sinnliche Tanzsprache ist ebenso von fließender Dynamik und Eleganz geprägt wie von neoklassischer Virtuosität und komplexen Hebefiguren. (Vesna Mlakar)
Crystal Pite (und Simon McBurney), Vancouver
Der dreiteilige Abend „Figures in Extinction“ der Choreografin Crystal Pite und des Regisseurs Simon McBurney als Gastspiel des Nederlands Dans Theater & Complicité beim Staatsballett Berlin im Juli 2025 zeigte, wie gegenwärtig und politisch ein Tanzstück sein kann. (Paul Delavos)
Po-Cheng Tsai und seine seine B.Dance Company aus Taipeh, Taiwan
Seine Choreografie „Alice“ – zu Gast im Theater Winterthur – ließ das Publikum mit dem wilden und bizarren Tanz in einer mythischen Welt versinken. Die Vielseitigkeit von Po-Cheng in Ballett, Break-Dance, japanischem Zeremonientanz und Kampfsport kommt ihm dabei zu gute. (Regina Christen)
Alexei Ratmansky, USA
„Kallirhoe“, Wien: konzeptionell und inhaltlich anachronistisch. „Die Kunst der Fuge“, Kopenhagen: handwerklich perfekt, doch atmosphärisch verschlossen. Meisterstücke für die Ewigkeit? Nein. Und doch zeigt sich wie in allen seiner Werke, welch großer Meister des neoklassischen Tanzes Ratmansky ist. (Horst Vollmer).
Zufit Simon, Berlin / München / Braunschweig
Die israelische Choreografin und Performancekünstlerin, die seit einem Vierteljahrhundert in Deutschland lebt, verbindet in ihren exakt choreografierten Inszenierungen auf beeindruckende Weise Körper- und Gesellschaftspolitik. Zu Recht im Herbst 2025 mit dem Tanzpreis der Stadt München ausgezeichnet. (Florian Welle)
Christian Spuck, Intendant Staatsballett Berlin
Nicht nur weil Spuck wohlverdient nach seiner erfolgreichen Zürcher Zeit und dem Start in Berlin den deutschen Tanzpreis bekommen hat, sondern auch weil er sich in der Hauptstadt mit einem sehr diversen Tanzprogramm so gut beim Publikum und der Kritik etablieren konnte. (Ursula Kaufmann)
Jefta van Dinther, Berlin / Stockholm
Ob an spezifischen Orten mit Durational Performances oder auf der Bühne mit klassischeren Dramaturgien: Jefta van Dinthers Arbeiten ziehen das Publikum durch ihre tiefgreifende Erforschung von Sinnlichkeit und Emotion und ihr feines Gefühl für immersive Atmosphäre in faszinierende Traumwelten. (Peter Sampel)
(Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge)
Elsa Artmann
Julien Carlier
Edward Clug & Annabelle Lopez Ochoa
Marco Goecke
Annett Göhre
Lovísa Ósk Gunnarsdóttir
Jai Gonzales
Florentina Holzinger
Astrid Hornung
Kyoung Shin Kim
Rodolpho Leoni
Aleix Martínez
Jessica Nupen
Tomi Paasonen
Justin Peck
Jorge Pérez Martinez
Edvin Revazov
Rachelle Anaïs Scott
Lilian Stillwell
Dominique Tegho
Imre & Marne van Opstal
Nicola Wills
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