Staatstheater Nürnberg, “NOISE SIGNAL SILENCE”, "Unitxt": Choreografie Richard Siegal.

Angekommen, aber ganz bei sich

Richard Siegal feiert seinen Einstand am Staatstheater Nürnberg mit „Noise Signal Silence“

Sein selbstbewusster Aufschlag in Franken lässt sich schwer unter ein Begriffsdach bringen und wirft dramaturgische Fragen auf. Aber die neue Kompanie brilliert und der Dauerbrenner „Unitxt“ zündet.

Nürnberg, 16/11/2025

Die Hände schützend vor dem Gemächt, die Schultern extrabreit, lockerer Sidestep: Das ist der „männliche“ Signature-Move in Richard Siegals „Unitxt“. Der „weibliche“ kommt mit neckischen Hüftschwüngen daher, während die Spitzenschuhe wie Schlagbohrer über dem Boden vibrieren oder die knallenden rhythmischen Pattern nachzeichnen, die Alva Notos elektronische Musik vorgibt. Eine leicht kerlige Grundhaltung bringen dagegen beide Geschlechter mit: Der Unterleib stürmt nach vorn, der Restkörper ist leicht verdreht oder bringt sich wuchtig dahinter in Stellung. Man gleicht sich an.

Das

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