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Berlin

VORWÜRFE GEGEN TANZAUSBILDUNG

Verdacht auf Missstände an der Staatlichen Ballettschule Berlin



In dieser Woche wurden Berichte über die Staatliche Ballettschule Berlin bekannt, laut derer das Kindeswohl der Schüler*innen und Studierenden an der Eliteakademie gefährdet sei. Eine Kommission soll die Vorwürfe nun prüfen.


  • "Der kleine Prinz" von Gregor Seyffert - Aufführung des Landesjugendballett Berlin, das vor zwei Jahren als Teil der Staatlichen Ballettschule Berlin gegründet wurde. Foto © Mona Jaeckel

In dieser Woche wurden Berichte über die Staatliche Ballettschule Berlin bekannt, laut derer das Kindeswohl der Schüler*innen und Studierenden an der Eliteakademie gefährdet sei. Als Missstände werden 13-Stunden-Tage, zu viele Aufführungen, strenger Drill und Demütigungen, Magersucht und Bulimie genannt. Eine Kommission soll die Vorwürfe nun prüfen.

Der Leiter Prof. Dr. Ralf Stabel hat sich auf der Facebookseite der Schule wie folgt geäußert:
"Für unsere Schule hat der Kinder- und Jugendschutz einen sehr hohen Stellenwert. Die Schule setzt sich deshalb intensiv mit den anonym vorgebrachten Vorwürfen auseinander. Sie wird mit der von der Bildungssenatorin eingesetzten Kommission zusammenarbeiten und dort Auskunft geben. Gerne gehe ich auch Hinweisen nach, die nicht anonym zu mir gelangen. Ich setze mich als Schulleiter für die vollständige Klärung der Sachverhalte ein."

Veröffentlicht am 25.01.2020, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Kurznachrichten 2019/20

Dieser Artikel wurde 6457 mal angesehen.



Kommentare zu "Vorwürfe gegen Tanzausbildung"



    • Kommentar am 26.01.2020 13:07 von Tanzfreund79
      Seit der Gründung des Landesjugendballettes an der Staatlichen Ballettschule Berlin vor 2 Jahren haben die Auftritte der Schüler/Innen stetig zugenommen, die Belastung hat sich insbesondere dadurch erhöht, dass durch lange Flugreisen nach Asien, Amerika und Europa insbesondere viel Unterricht ausfiel, was zu weiterer Verdichtung von Lernleistung in einer bestimmten Zeit führte, und zu zusätzlicher körperlicher Belastung durch Jetlag sowie nicht Einhaltung der Ruhezeiten.

      Eine kleine Gruppe von Leitung und Ballettpädagogen versucht sich auf dem Rücken der Schüler persönlich zu profilieren. Aber man darf nicht vergessen, wie viele engagierte Mitarbeiter der Schule ausgezeichnete Arbeit leisten und verantwortungsvoll ihre Aufgaben als Pädagogen wahrnehmen.
      • Kommentar am 14.03.2020 16:17 von zirkusprinzessin
        Das hat angefangen, als Stabel Leiter der Schule wurde. Er hat das Schuljahr, die Unterrichtswoche, den Tagesablauf und die pädagogischen Grundlagen der Ausbildung dereguliert bis zum Exzess, dabei auch noch viel Geld von außerhalb eingestrichen.

    • Kommentar am 29.01.2020 20:58 von Mausimaus2020
      Ich bin froh , nicht mehr an der Staatlichen Ballettschule zu sein. Auf der anderen Seite bin ich erschrocken, über die Vielzahl der Berichte über die Schulleitung und Herrn Gregor Seyffert. So viele Inhalte, die ich aus den Berichten selbst erlebt und bestätigen kann. Heute kann ich wieder mit einem Lachen durch das Leben gehen. Damals habe ich und viele anderen lieber geschwiegen, als das Opfer von der Schulleitung zu werden. Es ist sehr erschreckend das Herr Stabel wie auch Herr Seyffert immer noch solange an der Schule geblieben sind. An einer normalen Regelschule, müsste nur ein Problem davon auftauchen, wäre man schon verklagt. An der Schule herrscht schon so viele Jahre ein Machtmißbrauch von seitens der Leitung. Ich weiß gar nicht mehr was ich dazu sagen soll. Absolut Grauenvoll. Ich hoffe und wünsche mir für die Schule ein gesundes Miteinander. Eine neue Leitung mit pädagogischen Hintergrund wäre mit Sicherheit für alle Beteiligten wünschenswert.
      • Kommentar am 14.03.2020 16:18 von zirkusprinzessin
        Haben Sie bei der Clearingstelle ausgesagt? Die anderen Opfer würden es Ihnen danken!

    • Kommentar am 30.01.2020 09:38 von Sandra88
      Meine Güte hat das lange gedauert bis so ein Bericht über die Leitung an der Sbb endlich an die Öffentlichkeit kommt. Ich bin selber ehemalige Schülerin dieser Schule und kann aus Erfahrungen sagen, das die meisten Schüler Angst haben durch die Leistungskontrollen zu fallen, oder Konsequenzen hinnehmen zu müssen, wenn man seine eigene Meinung oder Kritik äußert. Umso erfreulicher mitzubekommen das endlich die Wahrheit ans Licht kommt. Im Bezug auf das Schreiben von Herrn Stabel auf der Facebookseite , bin ich sehr entsetzt. Die Schule ist alles andere als transparent. Wenn man eine Beschwerde eingereicht hat, wurden die Eltern nicht benachrichtigt, und der Senat sowieso nicht. Ich hatte eine sehr starke Sehnenscheidenentzündung und musste mit diesen Schmerzen sehr viele Monate trainieren. Als ich zur Leitung gegangen bin, wurde gesagt die Schmerzen gehen schon vorüber, tanze weiter. Sie wurden später schlimmer. Herr Stabel lässt es so wirken als wenn es eine Überraschung ist das es diese Missstände an der Schule gibt. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass für die Schulleitung absolut gar kein hoher Stellenwert für die Kinder noch für die Jugendlichen Schüler vorhanden war. Herr Seyffert war vielleicht früher ein guter Tänzer, aber die ganzen Jahre wurden andere Choreographen für die Vorstellungen eingesetzt. Oft stand das Herr Seyffert die Choreography gemacht hat, aber das ist auch alles ein Fake für die Öffentlichkeit um damit sich Herr Seyffert mit seiner Stellung ausschmücken kann. Ein Engagement hat der Mann mit Kopftuch schon lange nicht mehr gezeigt, wenn er überhaupt mal anwesend war. Mir tut es sehr leid das so viele Schüler noch viel schlimmeres erlebt haben. Ich hoffe das die Lehrer und Schüler endlich ihre Meinung frei äußern können ohne Angst zu haben von der Schule zu fliegen. Ich denke wir sind schon lange in eine Zeit angekommen wo die Unterdrückung nicht mehr sein darf. Mut ist die Tugend, die für Gerechtigkeit eintritt.
      • Kommentar am 14.03.2020 16:30 von zirkusprinzessin
        Eine meiner Schülerinnen sollte als Zweitbesetzung bei einer auswärtigen Aufführung ihre Kameradin vertreten, die einen Ermüdungsbruch hatte! Schulkamerad*innen holten sie aus dem Außeninternat, denn sie war krank geschrieben, eine Sehnenentzündung am Fuß, wenn ich mich recht erinnere. Sie fuhren mir ihr am dspäten Nachmittag zu einem Orthopäden, doch die Sprechstundenhilfe ließ sie nicht vor. Da hat eine von den Kindern Stabel angerufen, Stabel hat den Orthopäden angerufen und dieser hat der Schülerin eine Spitze verabreicht. Die Kinder erreichten gerade noch rechtzeitig den Bus. Während der Aufführung stürzte die Schülerin, verletze sich tanzte aber weiter. Lidokain macht so etwas möglich! Außerdem tanzten die Schüler*innenn vor leerem Haus, denn die Veranstaltung war nicht beworben worden. Stabel & Seyffert hatten den Ort schon während der Veranstaltung verlassen. Die zuverlässigen Kolleginnen aus dem Fundus begleiteten die Kinder nach Hause, wenn ich mich recht erinnere.
        • Kommentar am 09.06.2020 16:33 von Nina Sagemerten
          Das klingt unglaublich. Wenn das wahr ist, sollte das die Öffentlichkeit wissen. Kein Publikum ist so pervers, geschundene Kinder tanzen sehen zu wollen. Ich war früher vor Konzerten so nervös, dabei sind Zuhörer im allgemeinen großzügig. Mit Verletzung vor leerem Haus ist sinnentleert. Da sollte man eher Eis essen gehen mit den Schülerinnen. Lasst euch nicht unterkriegen und bleibt bei der Wahrheit.



          Ich konnte beim ersten Bericht über die Schule schon nicht glauben, dass jemand einen so langen Schultag haben sollte. Ich verstehe, dass man auch unter gesundheitlichen Aspekten beim Spitzentanz ein gewisses Gewicht nicht überschreiten darf. Vielleicht sollten beide Seiten - Schüler/innen und Schulleitung ihre Ziele und Träume überdenken.
          • Kommentar am 18.06.2020 16:48 von pepeffm
            Man muss bei solchen Aussagen beachten, dass a) die medizinische INformation vage ist, b) das Schüler, Tänzer/-innen häufig selbst solche Bedingungen als "Chance" nehmen und mögliche Verletungen in ihrem Ausmass verändern (je nach Bedarf vermindern oder übertreiben, beides kommt vor).



            Die Aussagen zu Gewicht und langen Tagen muss man auch aus verscheidenen Perspektiven sehen - es kommt durchaus vor, dass einmalige Vorkommen als regelmäßig vorkommend beschrieben werden. weiter muss auch bedacht werden, dass Schulen Schüler auf ihr Berufsleben vorbereiten sollen und das Leben als Künstler/-in ist kein Zuckerschlecken. Um dort zu bestehen, bedarf es einer systematischen und soliden Vorbereitung.



            Mit freundlichen Grüßen



            Patrick Rump

    • Kommentar am 30.01.2020 19:22 von Linatheobald
      Es ist wirklich ein sehr trauriges Thema. Ich war einige Jahre auf diese Schule und habe es wirklich sehr geliebt zu tanzen. Es war wie eine Sucht. Den Spaß habe ich nach dieser Ausbildung leider verloren. Dieser Druck austauschbar zu sein, und nicht wertgeschätzt zu werden war grauenvoll. Es fehlt bei sehr vielen der pädagogische Hintergrund. Wenn man körperlich nicht die physikalischen Voraussetzungen hatte , wurde man auch unmenschlich behandelt. Das Gebäude der Schule ist sehr modern. Warum ist die Schulleitung in ihrem Tun und Handeln so altmodisch geblieben ?!?! Ich weiß auch das der künstlerische Leiter sehr selten anwesend war.Ich finde die Besetzung dieser Stellen ist vollkommen falsch. Herr Stabel zeigt sich nach außen hin als wäre er der vernünftigste Mensch der Welt, hinter der Fassade sind die Schüler ihm vollkommen ausgeliefert. Man hatte immer Angst vor der Leitung. Hoffentlich wird schon bald deren Amt niedergelegt.
      • Kommentar am 14.03.2020 16:33 von zirkusprinzessin
        Machiavellistisch und narzisstisch gestörte Menschen Werden Sie vor der Clearingstelle aussagen? Dann heilen die seelischen Wunden besser!
    • Kommentar am 31.01.2020 19:42 von Finja
      Als ich gestern Abend die Staatliche Ballett Schule Berlin gegoogelt habe, wurde mir ganz unwohl. Ich weiß das viele Medien ihre Schlagzeilen wollen, aber die Tatsachen wie Bodyshaming, Magersucht, sexualisierte Sprache an dieser Schule, ist sehr bekannt. Es gibt leider wirklich einen sehr dunklen Schatten hinter der elitären Fassade. Ich war vor 4 Jahren an der Ballettschule. Die Leitung war die gleiche . Ehrlich gesagt, es war nur eine frage der Zeit bis dieser Skandal an die Öffentlichkeit kommt. Ich habe auch die Kommentare im Netz gelesen zu Herr Seyffert und Herr Stabel. Es stimmt leider wirklich. Gregor Seyffert hat schon jahrelang kein neues Stück mehr heraus gebracht. Viele sagen, er hat schlicht und einfach keine Lust mehr auf seinen Job, eher Interesse an die Schülerinnen. Herr Stabel lässt keine Kritik an sich ran. Der Senat Berlin hätte schon längst Aktiv sein müssen bei so vielen Beschwerden und Nichteinhaltung des Jugendschutzgesetzes.

      Das Arbeitsklima war immer schon Machtorientiert von der Leitung aus. Autoritärer Führungsstil von Herr Stabel und Herr Seyffert war schon immer an der Schule normal, vor allem wurden alle Kritiker gegen Stabel mundtot gemacht. Einige Lehrer sind sehr frustriert an der Schule. Kein Mitspracherecht. 13 Stunden für ein 10 jähriges Kind ist absolut über die Grenze hinaus geschossen.
      • Kommentar am 14.03.2020 16:34 von zirkusprinzessin
        Bitte sagen Sie das bei der Clearingstelle aus!
    • Kommentar am 01.02.2020 17:08 von Sarah
      So viele Schüler haben auf diesen Moment gewartet. Missstände an der Staatlichen Ballettschule Berlin wird öffentlich gemacht. Als ich an dieser Schule war, musste ich mit einer Grippe tanzen, wie auch mit Verletzungen, aus Angst sonst von der Schule zu fliegen, gab es immer Druck von der Leitung. Der Tv Bericht hat mich sehr an meine Zeit an der Schule erinnert. Ich bin sehr verwundert warum Herr Stabel wie aber auch Herr Seyffert noch an der Schule sind. Warum wird die Leitung nicht beurlaubt ?!?! Herr Seyffert war für viele Schüler früher schon ein Dorn im Auge. Der künstlerische Leiter hat keine Ahnung von Kindern noch ein pädagogischen Hintergrund. Absolut fehl am Platz. Und Herr Stabel ist mit seinen Methoden in einer anderen Zeit stehen geblieben. Die Mitarbeiter und Schüler so zu degradieren, ist alles andere als ein guter Schulleiter.



      PS: In diesem Post wurde ein Satz gelöscht, der strafrechtlich relevante Vorwürfe gegen eine namentlich genannte Personen enthielt, die als Anzeige zur Polizei gehört und nicht in ein öffentliches Forum - zumindest nicht bis diese Anschuldigungen bewiesen sind. Im Zweifel für den Angeklagten! Die Redaktion
      • Kommentar am 14.03.2020 16:37 von zirkusprinzessin
        Nun, Stabel ist mit dem damaligen Schulrat eng befreundet. Der und möglicherweise andere dürften ihm den Rücken frei gehalten haben. Irgendwann tauchte dann der Begriff "Sauna-Connection" auf. Das triff es wohl auf den Punkt, so wie ich das immer wieder zu sehen bekam.
    • Kommentar am 01.02.2020 18:29 von Ahoibrause
      Ich möchte sehr gerne hier einen Tweed von Christina Aumayr- Hajek teilen. Sie war in der Unabhängigen Kommission zur Aufklärung der Vorfälle an der Wiener Ballettakademie.





      ,, Kinder und Jugendliche sind keine Sportgeräte, die man abwiegen, demütigen und seelisch brechen kann. Was man jetzt hoffentlich an der Wiener Ballettakademie zu verstehen beginnt, muss an der staatlichen Ballettschule Berlin erst ans Tageslicht gebracht werden.
    • Kommentar am 03.02.2020 17:01 von Ballerina20
      Ich bin schockiert über den autoritären Führungsstil von Herrn Stabel. Was muss erst passieren das diese Probleme ein Ende nehmen. Die Schulleitung argumentiert: es würde keine Probleme oder Konflikte an der Staatlichen Ballett Schule geben, wie auch keine Esstörungen. Diese Aussage widerspricht sich für mich, nach den Antrag der gestellt worden ist auf Gewährleistung der Fürsorgepflicht von rund 60 Mitarbeiter /in. Man merkt sehr stark das die Schulleitung Probleme vertuschen möchte. In Facebook auf der Seite der Staatlichen Ballettschule Berlin, werden natürlich nur die guten und positiven Kommentare stehen gelassen. Das die Leitung keine Stellungnahme genommen hat zu den Problemen an dieser Eliteschule, finde ich tragisch und sehr traurig für die Kinder. Es ist sehr vernünftig das Frau Trageser ehemalige Schulleiterin der SBB ihr Amt abgegeben hat. Frau Orgis ist meiner Meinung nach schlecht als verantwortliche Senatsschulverwalterin. Um die Schüler und Schülerinnen zu helfen, müssen es unabhängige Menschen von außen sein, um objektiv die Probleme an der Schule aufzudecken.
    • Kommentar am 05.02.2020 09:54 von zirkusprinzessin
      Ich war früher als Lehrer an dieser Schule, kann alle, aber auch alle Vorwürfe bestätigen, bestimmt noch den einen oder anderen hinzufügen. Ich werde aussagen. Ich werde auch fragen, an welchen Stellen unsere damaligen Hilferufe unter den Teppich gekehrt wurden oder als Mobbing zu uns zurück kamen. Sollten Stabel und Seyffert mir mit einer Verleumdungsklage drohen, so freue ich mich sehr darauf, denn so könnte ich in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung all meine Vorwürfe vorbringen und dazu Schüler, Presse, Kollegen, Ehemalige u.v.a.m. herzlich einladen.
    • Kommentar am 05.02.2020 22:28 von Happydancer
      Es ist beruhigend zu lesen das mittlerweile Lehrer und Schüler sich trauen zu sagen was wirklich passiert an dieser Schule. Die Position der Leitung sollte schnellstens ausgetauscht werden. Haben diese Menschen Gregor Seyffert und Ralf Stabel wirklich die richtigen Qualifikationen für diesen Job mit Kindern und Jugendlichen? Für mich ist das ein sehr großer Skandal. Wenn ich das hier alles so lese, möchte man seine Kinder nicht an so eine Schule unter dieser Leitung abgeben. Kinder verletzt weiter tanzen zu lassen, sexualisierte Sprache usw usw.... Und das alles noch staatlich gefördert. Warum sind keine Pädagogen in der Führungsposition. Man stellt so einiges in frage. Hoffentlich macht die Kommission eine gute Arbeit .
    • Kommentar am 09.02.2020 05:03 von Karl Erwin
      Ich hatte von den Skandalen in Wien u. Berlin gelesen, aber mir war nicht klar, das die Mitarbeiter in Berlin so viele Anschuldigungen gegen sich haben.



      Ich hoffe nur diese Mensch bekommen nie wieder Arbeit, oder in anderer Weise Gelegenheit junge Menschen zu formen, noch dazu war ja hier auch der Staat (oder die Strukturen und Personen in Demselben) angeschuldigt ist.
      • Kommentar am 14.03.2020 16:40 von zirkusprinzessin
        Seyffert hat eine Neigung zu großen Schlitten, die er sich bei seinem Gehalt gar nicht leisten könnte. Die könnte man ja in Zahlung nehmen, um damit Schmerzensgeld für seine Opfer zu finanzieren.
    • Kommentar am 14.02.2020 19:16 von Ballettfreundin
      In einem Statement vom 27. Januar hat sich die gesamte Schülerschaft klar gegen die derzeitigen Zustände an der Schule positioniert. Die Winterferien sind vorbei und alle fragen sich, wo bleibt denn nun endlich die eingesetzte Kommission? Arbeitet die schon? Eine für alle zugängliche Clearingstelle sollte eigentlich eingerichtet werden. Noch ist nichts öffentlich. Spielt die Senatsverwaltung hier auf Zeit? Inzwischen weht der Wind an der Schule immer rauer und wieder wird Angst geschürt! Was muss denn noch passieren, damit die Schulleitung bis zur Klärung aller Vorwürfe endlich suspendiert wird und alle wieder in Ruhe und ohne Angst arbeiten können?





      • Kommentar am 14.03.2020 16:41 von zirkusprinzessin
        Die Unterlagen liegen schon bei der Staatsanwaltschaft. Wenigstens hat man mir das geschrieben.
    • Kommentar am 24.02.2020 07:13 von tanznetz.de Redaktion
      Die unabhängige Clearingstelle ist ab sofort erreichbar. Telefon: 0176/86016667, Mail: clearingstelle.sbs@senbjf.berlin.de, Adresse: Clearingstelle SBS, Juliusstr. 41, 12051 Berlin

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