„Das Frühlingsopfer“ von Pina Bausch, Tanz: Ensemble

Pinas Hände

„Café Müller“ und „Das Frühlingsopfer“ am Tanztheater Wuppertal

Natürlich begeistern die beiden Bausch-Klassiker das Publikum wieder und immer noch. So ist das eben mit Qualität. Trotzdem ist das alles andere als ein Spaziergang für die Tänzer*innen.

Wuppertal, 11/10/2025

Man sieht ja bekanntlich erst mal so gut wie nichts. Das Licht lässt sich sehr lange Zeit, und es dauert, bis mehr als die Drehtür im Hintergrund und die berühmten braunen Holzstühle mit der halbrunden Lehne auszumachen sind. Und in diesem Zwielicht wird es mit dem Auftritt der ersten Tänzerin eben schlagartig unwirklich in Pina Bauschs seelendunklem Klassiker „Café Müller“.

Und dann sind sie da, gleich mit der ersten Bewegung, die offenen, leicht nach vorn gestreckten Hände, die Handfläche nach vorn gedreht, als zeigten Stigmatisierte ihre Wunden. Da weiß man sofort, wo man ist.

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