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Berlin

IM AMT

Kündigung von Gregor Seyffert nicht rechtmäßig



Das Arbeitsgericht Berlin entschied, dass die Kündigung des Künstlerischen Leiters der Staatlichen Ballettschule Berlin, Gregor Seyffert, nicht haltbar ist.


  • Gregor Seyffert beim Pressegespräch von Boris Charmatz & Marietta Piekenbrock auf dem Flughafen Tempelhof vom 7.9.2017 Foto © Dieter Hartwig

Es ist die zweite Niederlage, die die Berliner Bidlungsenatorin Sandra Scheeres im Rechtsstreit mit der Leitung der Staatlichen Ballettschule Berlin hinnehmen muss. Nachdem die Kündigung von Ralf Stabel im September diesen Jahres von dem Berliner Arbeitsgericht zurückgewiesen wurde (tanznetz.de berichtete), ist nun auch die Kündigung des Künstlerischen Leiters Gregor Seyffert nicht anerkannt worden.

Veröffentlicht am 29.10.2020, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Gallery, Kurznachrichten 2020/2021

Dieser Artikel wurde 573 mal angesehen.



Kommentare zu "Im Amt"



    • Kommentar am 02.11.2020 17:34 von Traviata
      Hier ist ein interessantes Interview mit Prof. Stabel und Prof. Seyffert in der "Berliner Zeitung".

      https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/sexuelle-gewalt-misshandlung-wir-haetten-sofort-die-polizei-gerufen-li.115636

      Wer lügt nun? Soviel ich bisher gelesen habe, ist wirklich noch nichts von den Vorwürfen gegen die zwei bewiesen worden - d.h. mit Fakten, Unterlagen und glaubhaften Aussagen belegt!
    • Kommentar am 05.11.2020 11:44 von Dancer22
      Er stellte Schülerinnen nach, doch seine Kündigung war unwirksam.





      Never fuck the company – Ist es eine gute Idee, mit einer Schülerin eine Affäre zu haben?



      Höchstwahrscheinlich geht der Senat Berlin in Widerruf. Sie wollen Herrn Seyffert eindeutig los werden.





      Auch ein sehr interessanter Beitrag:



      Tagesspiegel



      https://www.tagesspiegel.de/berlin/kuendigung-unwirksam-kuenstlerischer-leiter-der-berliner-ballettschule-muss-weiterbeschaeftigt-werden/26567356.html



      • Kommentar am 05.11.2020 16:17 von Traviata
        "Er stellte Schülerinnen nach" - na dann sollen die sich mal melden! Bisher war nur von einer "Schülerin" die Rede, die allerdings schon ein Engagement hatte (und demnach eben keine "Schülerin" war), als sie seine Freundin (oder was auch immer...) wurde!

        Oft dahergeschwätztes Gerede zu wiederholen, das macht es nicht wahrer!



        Dass es da in Berlin (beim Senat? bei wem?) eine Clique gibt, die die beiden Herren loswerden will, das glaube ich gern. Alles spricht ja dafür. An den Haaren herbeigezogene Entlassungsgründe und dergleichen . . .

        Ich frage mich nur, was das soll. Haben die jemanden, der besser dazu berufen ist, diese Ballettschule zu leiten, und soll der ins Amt gehoben werden? Dann mal raus mit Namen, Namen, Namen!
    • Kommentar am 05.11.2020 23:53 von Marina2001
      Es ist schon schlimm genug das Gregor Seyffert sexuelle Verhältnisse mit Schülerinnen anfängt. Einer Schülerin nachstellen in einem Machtverhältnis ist absolut schlimm.

      Und ich weiß sehr sicher, das die Schülerin um der es sich in diesem Fall handelt, noch auf der SBB war, als das Verhältnis anfing. Die ganze Schule kennt die Geschichte. Zudem hat Herr Seyffert seine Position nicht nur durch das falsch parkende Auto in der Feuerwehreinfahrt, sondern auch das Machtverhältnis ausgenutzt. Gegenüber seinen Mitarbeitern , Schülern, ect. Herr Seyffert hat sich für die Proben nie interessiert. Das Verhalten durch die Ignoranz, durchgehend am Handy während der Proben. Eher störend als hilfreich.

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