Hans Henning Paars „Gefangen“
Holocaust-Assoziationen drängen sich auf, während Marko Kassl mit einem Arrangement von Bachs 1. Partita für Solovioline in g-moll einen letzten Totentanz über die Tasten seines Akkordeons jagt.
„Gone“ von Zufit Simon im Schwere Reiter
Simon ist in ihren Arbeiten selten „gefällig“, beweist aber, wie man dem Körper noch in seinen Unterschichten Tanz abzwingen kann – der bei ihrer rigorosen Präsenz aus dem Bauch auch sinnliche Wirkkraft hat.
Die lange „Legende von Syd O’Noo“ am Leipziger LOFFT
In einer Koproduktion des Leipziger LOFFT mit dem Kölner Festival tanz.tausch geht man der so gut wie vergessenen Kunst des Stepptanzes nach. Ein Grund für den Tanzfonds Erbe diese fiktive Recherche zu fördern.
„Inheritor Album“ bei den Regensburger Tanztagen
Die 605 Collective Dance Company aus Vancouver verdrehte dem Publikum bei den Regensburger Tanztagen völlig den Kopf.
„Athentat“ von Helen Schröder und Ekaterina Statkus in Hamburg
Die Lecture-Performance „Athentat“ von Helen Schröder und Ekaterina Statkus im Hamburger Klub „Golem“ lässt im grauen November Gemeinschaftsgefühle entstehen und kratzt an der eigenen Handlungsfähigkeit.
Die Gala des Stuttgarter Solo-Tanz-Theater Festivals in der Hebelhalle
Diese Gala ist längst kein Geheimtipp mehr. Taufrisch aus Stuttgart kommen schon zum fünften Mal Preisträger des Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals nach Heidelberg und zeigen, was gerade in ist im zeitgenössischen Tanz
Im Admiralspalast feiert „Thriller Live“ das Phänomen Jacko
Bereits wenige Monate vor Michael Jacksons tragischem Tod eroberte die Tribute-Show „Thriller Live“ das Londoner West End, und dort läuft sie inzwischen in der sechsten Saison mit ungebrochenem Erfolg.
Die euro-scene Leipzig feierte opulent „25 Jahre – ein Fest“
Auf zehn Spielorte verteilten sich an sechs Tagen die 15 Gastspiele zeitgenössischen europäischen Theaters aus elf Ländern.
Antoine Jully, Lar Lubovitch und Ashley Page
Hinter der spielerisch verspielten Oberfläche verstecken sich vertrackte moderne Tanztechniken und das Postulat perfekter Präzision.
Zur neuen Tanzproduktion „Silver“ von Nanine Linning in Heidelberg
Immer menschenähnlichere Roboter sind ein bekanntes Thema aus Science Fiction Filmen oder futuristisch angehauchten Fernsehserien. Nun nehmen sie auch die Tanzbühne ein und damit eine zutiefst menschliche Kunst.
„Alpha – Omega“: die Abschiedschoreografie von Kevin O’Day in Mannheim
Für seinen ganz persönlichen künstlerischen Abschied erlaubte sich Kevin O’Day einen deutlich melancholischen Unterton und erinnert sich an sein Bewegungsvokabular der letzten 14 Jahre.
Die Festspiele Ludwigshafen werfen dieses Jahr einen Blick auf den fünften Kontinent
Mal zurückgreifend auf die Kultur der Aborigines, mal alltäglich und mal in 3-D - die australische Tanzszene präsentiert sich als vielfältig und spannend.