Rampenlichter 2016: Ein Rückblick
Das Münchner Tanz- und Theaterfestival zeigt auch in diesem Jahr Stücke von Kindern und Jugendlichen, die aufwühlen. Mit dabei waren Gruppen aus Düsseldorf, Berlin, Salzburg, Magdeburg und München.
„Soil Girl“ beim Festival Impulstanz
Die drei jungen Performerinnen Berstad, Helgebostad und Wigdel suchen den Untergrund zu erkunden. Mit Verweis auf das gleichnamige Gedicht Maria Tryti Vennerøds widmen sie sich der Seelengestalt des Erdmädchens.
Impulstanz: Xavier le Roy im Akademietheater Wien
Man braucht heute nicht mehr viele Worte über Xavier Le Roys Bereicherungen des zeitgenössischen Tanzes zu verlieren. Und doch muss man darauf zurückgreifen, wenn man dem Solo „Untitled“ (2014) beikommen will.
Doris Uhlich setzt einen kritischen Kommentar und Ivo Dimchev macht seine Zuschauer zu Performern
Während Doris Uhlich mit „boom bodies“ für emphatischen Applaus sorgt, bleibt bei Ivo Dimchevs „P Project“ ein etwas schaler Geschmack zurück.
Mit „In spite of wishing and wanting“ von Wim Vandekeybus ist die Tanzwerkstatt Europa eröffnet
Elf stählern durchtrainierte und zugleich ultrabiegsame Körper galoppieren kreuz und quer, schnaubend, Hufe-scharrend, Mähne-schüttelnd über die Bühne.
„Farewell!“ - Der allerletzte Auftritt des Kevin O’Day Balletts in Mannheim
Ein Programm der Superlative, mit Nationaltheaterorchester und zehnköpfiger Live Band, weit über drei Stunden lang – die keine Minute Leerlauf mit sich brachten.
Simon Mayers „Sons of Sissy“ beim Impulstanzfestival Wien
Volkstümlich beginnt es wieder einmal beim österreichischen Choreografen Simon Mayer. Vier junge Männer stehen mit Fiedel und Quetschkommode bereit, jodeln und stampfen, während man gespannt auf den ersten Bruch wartet.
Lea Moros „(b)reaching stillness“ beim Impulstanzfestival Wien
Mit barocker Bürgerlichkeit breitet sich zum Auftakt von Lea Moros Performance die Mahler(i)sche Musik der „Auferstehungssinfonie“ im Kasino des Burgtheaters aus. Die Körper, gebettet auf dem flachen Stufenpodest, scheinen wie ein Stillleben.
Die Gala der John Cranko-Schule und die Gala des Stuttgarter Balletts
Die Abende gingen nahtlos ineinander über – nicht nur, weil das Stück am Ende der ersten Gala am nächsten Tag den Auftakt der zweiten Gala bildete.
„Chicago 1930“ am Gärtnerplatztheater in München
Tanzchef Karl Alfred Schreiner überschreitet nach „Berlin 1920“ eine Dekade sowie einen Ozean und landet in „Chicago 1930“. Er hat sich weiter entwickelt während dieser Reise.
und der Abschied einer ganz großen Tänzerin
Crankos große Handlungsballette und Sue Jin Kang in „Onegin“ beim Stuttgarter Ballett
„Skizzen“ und „Forsythe/ Goecke/ Scholz“ beim Stuttgarter Ballett
Viele Tänzer, Choreografen und auch Ballettdirektoren haben sich in ihrer alten Heimat versammelt, um den langjährigen Direktor des Stuttgarter Balletts, Reid Anderson, zu ehren.