„Habermas Disco“ von Micha Purucker 

Als die Ratio noch geholfen hat

Mit „Habermas Disco“ erinnert Micha Purucker in München an glorreichere Tage

In Starnberg erdachte Jürgen Habermas seine Theorie des kommunikativen Handelns, im Münchner Arabellapark braute Giorgio Moroder die Sounds der Zukunft zusammen. Und heute im schwere reiter? Zeigen sich sieben tolle Tänzer*innen zerrissen zwischen Resignation und zaghafter Zuversicht.

München, 12/01/2026

Lange kann Jürgen Habermas dem Treiben nicht zuschauen, das seinen Namen im Titel trägt. Das Konterfei des Philosophen prangt an einer von mehreren Stationen, die den Holzweg entlang der Wände des Schwere Reiter säumen. Auch weitere Kollegen wie Theodor W. Adorno oder Walter Benjamin sind per Schwarzweiß-Porträt bei Micha Puruckers „choreografischer Jam Session“ zugegen. Doch noch bevor man sie identifizieren kann, knibbeln die Tänzer*innen zu Amanda Lears „I am a Photograph“ Papierfetzen von den Bildern und reißen Löcher in Denker-Stirnen. In den Spiegeln, die sich dahinter versteckt haben

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