„Icarus“ von Matteo Carvone mit dem Tänzer Cristian Cucco

Verglüht?

„Icarus“ von Matteo Carvone im Schwere Reiter

Der italienische Choreograf schickt seinen Landsmann Cristian Cucco ins Feuer. Ein zarter, deutungsoffener Soloabend mit groß aufspielenden Arm-Choreografien.

München, 22/05/2026

Sehr schlicht geht es los – fast nüchtern, wenn man die Arbeiten des Choreografen Matteo Carvone kennt. Der Tänzer Cristian Cucco tritt aus dem Schatten, der den Großteil der Bühne im Schwere Reiter verschluckt, und schiebt einen Turm mit Leuchtstrahlern vor sich her. Bald blenden die Leuchten das Publikum, bald tauchen sie den Tänzer ins Licht. Das Objekt auf Rollen wechselt häufig den Ort, immer bewegt von Menschenkraft. Da der Titel des Soloabends „Icarus“ lautet, mag die Lichtquelle für die Sonne stehen, die dem Sohn des Dädalus die Flügel versengte, als er sich in der Flughöhe vertat.

Sie möchten diesen Archiv-Text in voller Länge weiterlesen?

Dann unterstützen Sie bitte die Arbeit der tanznetz-Redaktion mit einem Abo bei Steady - damit Sie unbegrenzten Zugriff auf viele exklusive Archiv-Titel erhalten (Monats- oder Jahresmitgliedschaften möglich).

JETZT MEHR ÜBER DIE TANZNETZ-ABOS BEI STEADY ERFAHREN!

Sie haben bereits ein Steady-Abo für tanznetz und sind auf tanznetz.de als User*in registriert? Dann loggen Sie sich bitte hier bei tanznetz ein.

Sie haben Fragen oder Probleme? Dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an service@tanznetz.de.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihre tanznetz Redaktion.

tanznetz ist ein Fachmagazin im Internet. Wir werden nicht öffentlich gefördert und ermöglichen unseren Leser*innen trotzdem die ersten 7 Tage kostenlosen Zugang zu allen Texten. Damit dies so bleiben kann, brauchen wir Sie!

Ähnliche Artikel

basierend auf den Schlüsselwörtern