Protest, camp / Protest-Camp
Deutschlandpremiere: „F*cking Future“ von Marco da Silva Ferreira auf Pact Zollverein in Essen
Gleich zwei Choreograf*innen können sich über den Gewinn des Chanel Next Prize 2026 freuen. Marco da Silva Ferreira und Andrea Peña erhalten den mit einem Stipendium von 100.000 Euro verbunden Preis.
Der portugiesische Choreograf Marco da Silva Ferreira erarbeitet aktuell mit dem tanz-mainz-Ensemble die neue Inszneierung „Sugar Rush“. Zuletzt hat er auf Pakt Zollverein seine neue Produktion „F*cking Future“ präsentiert und mit „C A R C A Ç A“ das Festival Tanz im August eröffnet. Die in Kolumbien geborene und in Montreal lebende Andrea Peña hat unter anderem in Kassel die „Transmuted Symphony“ erarbeitet und leitet die Company Andrea Pena & Artists.
Die Preisträger*innen des Jahrgangs 2026 arbeiten in den Bereichen Bildende Kunst, Performance, Design, Musik und Film. Neben den beiden Choreografen werden ausgezeichnet: die Musiker*innen Ambrose Akinmusire und Pan Daijing, die Filmemacherin Payal Kapadia, die bildenden Künstler*innen Ayoung Kim, Emeka Ogboh,Pol Taburet und Álvaro Urbano sowie die Designerin Bárbara Sánchez-Kane. Zusätzlich zum Stipendium nehmen die Preisträger*innen an einem zweijährigen Mentoring- und Netzwerkprogramm teil, das von Kulturpartnern des Hauses, darunter dem Royal College of Art in London, angeboten wird. Der Preis wird von der Modemarke seit 2022 alle zwei Jahre von einem Kuratorium bestehend aus 25 Kunst- und Kulturgrößen aus der ganzen Welt verliehen.
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