Rudolf Nurejew 1992 in Berlin

„Nurejew“

Ballett von Kirill Serebrennikov und Yuri Possokhov auf

Bei der Premiere 2017 am Bolschoi-Theater war es umstritten, später ein Erfolg. 2023 wurde es aus politischen Gründen vom Spielplan genommen. Das Staatsballett Berlin zeigt das Stück erstmals außerhalb Russlands.

Es ist eine Hommage an das Leben und die Karriere von Rudolf Nurejew, einem der berühmtesten Balletttänzer des 20. Jahrhunderts. Durch seine künstlerische Kraft und seinen Mut, politischen und sozialen Konventionen zu trotzen, wurde er zu einer Ikone des Balletts und der freien Kunstwelt.
Die Handlung von „Nurejew“ entfaltet sich entlang einer Auktion, bei der persönliche Gegenstände des Tänzers nach dessen Tod versteigert werden. Damit verbunden sind eindringliche Szenen aus Nurejews Leben: von seiner Karriere in der Sowjetunion über seine spektakuläre Flucht in den Westen bis zu seinem prägenden Einfluss auf die westliche Ballettszene.
Das Skandalstück wurde 2017 nach der Generalprobe am Bolschoi Theater abgesetzt, kam später doch noch zur Premiere und wurde ein großer Publikumserfolg. 2023 wurde es wegen der offenen Darstellung von Nurejews Homosexualität endgültig abgesetzt.

„Nurejew“ – Ballett von Kirill Serebrennikov und Yuri Possokhov mit dem Staatsballett Berlin, am 21. März 2026 im Livestream auf Arte und am 11. April 2026 im regulären Arte-TV.  

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