„Delay the Sadness“ von Sharon Eyal. S-E-D

Geschöpfe aus dem Innersten

Sharon Eyal - S-E-D mit „Delay the Sadness“ im Festspielhaus St. Pölten

55 Minuten Dringlichkeit. Die einen sind davon überfordert. Die anderen heften ihre in der Dunkelheit angestrengt brennenden Augen auf die exzesshaft inszenierten Erzähl-Bruch-Stücke.

St. Pölten, 10/11/2025

Im klopfenden Soundcluster von Josef Laimon und intensiven Licht-Abstufungen von Alon Cohen ziehen sie in einer Reihe auf der dunklen Bühne des Festspielhauses St. Pölten ein: Sharon Eyals Geschöpfe, acht Tänzerinnen und Tänzer, ganz in Beige, wie von einer zweiten Haut überzogen, mit roten Spuren am Oberkörper, Kniestutzen an den Waden. Als wären sie nicht von dieser Welt staksen sie in ihrer durchgebogenen, exponierten, fleischlichen Anatomie auf Halbspitze, Sharon Eyals Markenzeichen, einen Arm erhoben mit aufgeworfener Hand. Präzise, wie unsichtbar aneinandergekettet. 

Schon

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