„And for the Time Being“ von Ian Kaler

Interventionen zwischen Tanz und Film

Magdalena Reiter und Ian Kaler bei der Tanzwerkstatt Europa

In Reiters „Quartet“ begeistern die smoothen Übergänge und ständigen Perspektivwechsel. Kalers „And for the Time Being“ wirkt wie die Vorführung einer Privat-Mythologie.

München, 14/08/2025

Eigentlich ist ein Versagen der Technik der Gau für eine derart auf den Live-Film abgestellte Produktion. Und selbst den stecken die beiden Tänzer*innen nonchalant weg. Beno und Jerca Rožnik Novak haben gerade eine Sequenz begonnen, in der er ihr selbstvergessenes Balancieren auf einer Linie mit der Handkamera festhält und die Situation zwischen Intimität und Grenzverletzung kippt. Wenn sie merkt, dass er ihren Hintern ins Visier nimmt, geht sie mit spöttisch-sexualisierten Posen in die Offensive, wehrt die Kamera ab oder wirft einen strengen Blick hinein, der auch den Voyeurismus der

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