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Hannover

FÜR DIE ZUKUNFT DES TANZES

Petition der Tanzschaffenden in Niedersachsen



"Wir erleben eine Zeit, in der Tanz als verzichtbarer Luxus eingestuft wird," mit diesen Worten startet das ausführliche Schreiben, mit dem sich die Tanzschaffenden in Niedersachsen an Öffentlichkeit und Kulturpolitik wenden.


  • "Nijinsky" von Marco Goecke Foto © Ralf Mohr

"Anstatt die Frage nach »Systemrelevanz« der Kultureinrichtungen zu stellen, sollten wir uns vor Augen rufen, dass sich Kultur dadurch auszeichnet, dass sie eben kein kleiner Teil eines funktionalen Systems ist - sie ist viel mehr als das," betonen Staatsballett Hannover, TANZtheater INTERNATIONAL, Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig, Ballettcompagnie Oldenburg, Ballett Gesellschaft Hannover, Landerer & Company, und Eisfabrik / Commedia Futura in ihrer ausführlichen Petition und verweisen damit auf den hohen kulturellen Stellenwert von Tanz, der in der momenten Corona-Politik nicht genügend berücksichtig werde.

Es geht den Tanzschaffenden in Niedersachsen nicht um wirtschaftliche Belange, sondern um die grundsätzliche Möglichkeit ihren Beruf ausüben zu können. Die geltenden Hygienemaßnahmen ermöglichen weder ein adäquates Training noch Aufführungen. Deutlich weisen die Unterzeichner*innen auf die Diskrepanz zwischen den Regelungen für den Laien- und Freizeitbereich und den deutlich strengeren Auflagen für professionell arbeitende Kompanien hin. Tanz als Kunstform zu ermöglichen, gerade in einer Zeit, in der sich die Gesellschaft neu sortieren und ausrichten muss, ist Hauptanliegen der niedersächsischen Tanzszene. Ein Anliegen, mit dem sie sicher auch den Tanzschaffenden anderer Bundesländer aus dem Herzen sprechen.

Den gesamten Petitionstext finden Sie hier.

Veröffentlicht am 09.07.2020, von tanznetz.de Redaktion in Gallery, Kurznachrichten 2019/2020

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Kommentare zu "Für die Zukunft des Tanzes"



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