Prix de Lausanne 2026, Preisvergabe an die Gewinner*innen

Prix de Lausanne 2026, Preisvergabe an die Gewinner*innen 

Sprungbrett des Balletts

Junge Tanztalente glänzen beim Prix de Lausanne 2026

Mit großem Jubel endeten am Samstag die Finals des Prix de Lausanne 2026 im Beaulieu-Theater. Vor ausverkauftem Haus und einem weltweiten Online-Publikum von mehr als 552'000 Zuschauenden präsentierten 21 junge Tänzerinnen und Tänzer ihr Können.

Lausanne, 10/02/2026

Am Ende des Wettbewerbs und einer intensiven Arbeitswoche zeichnete die Jury, unter dem Vorsitz von Kevin O’Hare, Direktor des Royal Ballet, 14 internationale Preisträger*innen aus.

Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten begehrte Stipendien, die ihnen den Eintritt in renommierte Partnerschulen oder -kompanien des Prix de Lausanne ermöglichen. Für die 15- und 16-Jährigen bedeutet dies ein Studienjahr an der Schule ihrer Wahl, während die älteren Preisträger im Alter von 17 bis 18 Jahren ein einjähriges Praktikum in einer Partnerkompanie absolvieren dürfen.

Der diesjährige Wettbewerb zählte 81 ausgewählte Teilnehmende aus aller Welt, von denen 78 an der intensiven Wettbewerbswoche in Lausanne teilnahmen. 21 Finalisten erreichten schließlich die Endrunde im Beaulieu-Theater.

Internationale Vielfalt machte sich auch in der diesjährigen Edition unter den Preisträger*innen bemerkbar und spiegelt die weltweite Strahlkraft des renommierten Wettbewerbs wider - wobei insbesondere Teilnehmende aus Südkorea, China und Japan überzeugen konnten. 

William Gyves (USA) – Fondation Caris
Dayeon Yeom (Südkorea) – Bourse Jeune Étoile
Jingxinyu Huang (China) – Bourse Astarte
Yihan Qin (China) – Fondation Maurice Béjart
Yusei Sai (Japan) – Curél
Yufei Cao (China) – Bourse Jeune Espoir
Ara Shin (Südkorea) – Fondation Anita et Werner Damm-Etienne

Jetro Thijs (Belgien) – Fondation Hélène et Victor Barbour

Dragos Gramada (Rumänien) – Bourse Aud Jebsen
Tae Eun Kim (Südkorea) – Oak Foundation
Suhyeok Bang (Südkorea) – Bourse Roland Petit Zizi Jeanmaire
Mingyun Son (Südkorea) – Fondation Coromandel
Milo Demeulenaere (USA) – Rudolf Nureyev Foundation
Jiyul Jeon (Südkorea) – Fondation Françoise Champoud

Mehrfachauszeichnungen und Publikumspreise

Mit besonderem Erfolg überzeugte Dragos Gramada aus Rumänien, der gleich drei Sonderpreise erhielt: den Beaulieu Award, den Contemporary Dance Award und den Audience Favourite Award. 

Großer Jubel herrscht im deutschsprachigen Raum an der Tanzakademie Zürich, wo Student William Gyves (USA) von der Jury mit der diesjährigen Goldmedaille ausgezeichnet wurde - er erhielt den Best Swiss Candidate Award, gestiftet von der Fondation Jacqueline de Cérenville.
Der Web Audience Favourite Award, vergeben durch ARTE Concert und die Fondation en faveur de l’Art Chorégraphique, wurde Pietra Rego de Souza (Brasilien) zugesprochen.

Finalisten, die keinen der Hauptpreise erhalten haben, wurden mit dem Finalist Award und einer Prämie von CHF 1’000.–, gestiftet von Bobst SA, anerkannt.


Sprungbrett für die Stars von morgen

Am Sonntag, 8. Februar, schloss das Networking Forum die Wettbewerbswoche ab, das allen Teilnehmenden die Möglichkeit bot, mit Direktor*innen der Partnerschulen und Kompanien in Kontakt zu treten – eine Chance, die oft zu neuen Ausbildungsplätzen oder Engagements führt. Der Prix de Lausanne bleibt damit eine einzigartige Plattform für junge Tänzerinnen und Tänzer, die internationale Karrieren anstreben und wird seit seiner Gründung 1973 als Sprungbrett für die Stars von morgen wahrgenommen. 

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