The sky is the limit
Prestigeträchtiger Ballettwettbewerb Prix de Lausanne 2024 in den Startlöchern
Seit Jahrzehnten gilt der weltweit renommierte Prix de Lausanne als eines der wichtigsten Sprungbretter für eine internationale Tanzkarriere. 1973 vom Schweizer Industriellenpaar Philippe Braunschweig und Elvire Braunschweig-Krémis gegründet, entwickelte sich der Prix de Lausanne zum wohl prestigeträchtigsten Wettbewerb für angehende Ballettstars. Zahlreiche heutige Weltstars verdanken ihm entscheidende Impulse für ihre Laufbahn.
Hochkarätig besetzte Jury
Die Jury der 54. Ausgabe setzt sich aus neun international renommierten Persönlichkeiten der Tanzwelt zusammen. Den Vorsitz übernimmt Kevin O’Hare, Direktor des Royal Ballet in London, unterstützt von Gigi Hyatt, Interim. Direktorin der Ballettschule des Hamburg Ballett und selbst Finalistin des Prix de Lausanne 1980. Zum Gremium gehören zudem ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger sowie leitende Künstlerinnen und Künstler bedeutender Kompanien und Akademien aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien – darunter Weltstar Steven McRae, Preisträger von 2003. Die Jury vereint bewusst unterschiedliche Generationen, Stile und kulturelle Hintergründe.
Künstlerische Exzellenz und internationale Zusammenarbeit
Begleitet werden die jungen Tänzerinnen und Tänzer von einem hochkarätigen Team aus Dozierenden, Coaches und Musiker*innen, darunter Étoiles der Pariser Oper, ehemalige Erste Solisten führender Kompanien sowie Spezialisten für zeitgenössischen Tanz – wie in diesem Jahr etwa Goyo Montero, Direktor des Staatsballett Hannover. Der Prix de Lausanne versteht sich dabei nicht nur als Wettbewerb, sondern als intensive Lern- und Begegnungsplattform.
Alle wichtigen Programmpunkte – von den täglichen Klassen über die Auswahlsrunden am Freitag bis zu den Finals am Samstag – werden weltweit per Livestream übertragen. Kommentiert werden die Übertragungen von namhaften Tanzexpertinnen und -experten, zudem gibt es erstmals auch eine Übertragung des Young Creation Award während der Juryberatungen.
Ehrung für Sylvie Guillem
Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Ausgabe ist die Verleihung des Lifetime Achievement Award 2026 an Sylvie Guillem. Die französische Ausnahmetänzerin, die mit technischer Brillanz und kompromisslosem künstlerischem Anspruch das klassische Ballett neu geprägt hat, wird am 7. Februar 2026 während der Abschlussgala geehrt. Die Auszeichnung würdigt ihr Lebenswerk und ihre nachhaltige Wirkung auf die internationale Tanzszene. Am gleichen Tag wird das Partner School Choreographic Project 2026 gezeigt, das eine in dieser Woche mit Studierenden unterschiedlicher Partnerschulen des Prix de Lausanne erarbeitete Choreografie von Edwaard Liang präsentiert.
Den Abschluss bildet am Sonntag die „Rising Stars“-Gala, bei der Preisträger*innen und Finalist*innen noch einmal auf der Bühne des Théâtre de Beaulieu zu erleben sind – ganz im Zeichen jener Karrieren, deren Anfang für viele von ihnen in diesen Tagen beim Prix de Lausanne liegt. Darunter Shale Wagman, Preisträger von 2018, der gemeinsam mit seiner Kollegin der Pariser Oper Inès McIntosh im Pas de deux „Les Amants Voilés“ zu erleben ist.
Das Live-Streaming wird täglich auf der Website des Prix de Lausanne und Arte TV ARTE TV übertragen.
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