Archiv mit neuer Leitung
Susanne Foellmer als Leiterin des Deutschen Tanzarchivs berufen
Ausstellung über den Choreografen und Tänzer Raimund Hoghe
„Nicht nur Wörter schreiben einen Text. Auch Körper erzählen eine Geschichte. Wenn Leute mich fragen: «Schreiben Sie noch?», antworte ich meistens: «Nein, nicht mit Worten.» Jetzt schreibe ich mit dem Körper.“ So reflektierte der Choreograf und Tänzer, zunächst freier Journalist und Autor, Raimund Hoghe seine künstlerische Haltung und Denkweise.
Am Internationalen Museumstag, Sonntag, dem 17. Mai, lädt das Deutsche Tanzarchiv in Köln zur Eröffnung der neuen Ausstellung im Tanzmuseum ein: „INSCRIT | Schreiben mit dem Körper“.
Raimund Hoghe, geboren am 12. Mai 1949 in Wuppertal, wirkte zunächst als freier Journalist und Autor, bevor er von 1980–1989 als Dramaturg des Tanztheaters Wuppertal mit der Choreographin Pina Bausch zusammenarbeitete. Von 1989 an entwickelte er eigene Theaterarbeiten – ab 1992 in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Luca Giacomo Schulte. Neben seinen Arbeiten für die Bühne realisierte Raimund Hoghe filmische Essays und Porträts für das Fernsehen. Für sein journalistisches und künstlerisches Wirken wurde er vielfach ausgezeichnet – u. a. mit dem Theodor‑Wolff‑Preis, dem Deutschen Produzentenpreis für Choreografie sowie dem Deutschen Tanzpreis.
Ab 1992 arbeitete er mit der Künstlerin und Fotografin Rosa Frank zusammen, die über 30 Jahre seine Arbeiten mit der Kamera begleitet hat. Ihre Fotografien bilden den Schwerpunkt dieser Ausstellung.
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