„Winterreise“ von Christian Spuck. Tanz: Ensemble

In einer fremden Welt

Wiederaufnahme der „Winterreise“ von Christian Spuck am Staatsballett Berlin

Ballettchef Christian Spuck gelingt es, Text und Musik mit den Tanzbildern in einen spannungsvollen Dialog zu bringen.

Berlin, 16/05/2025

Noch bevor die Musik beginnt, stakst ein Wanderer mit weiten, grotesken Bewegungen über die Bühne. Der zusammengeknäulte Schwarm schwarzer Gestalten erwacht langsam, synchron. Am Rand steht starr eine Frau, die mit verbundenen Augen einen Raben hält. Dann erklingt das bewegende Lied: „Fremd bin ich eingezogen / Fremd zieh‘ ich wieder aus.“ 

Mit diesen klagenden Worten des Dichters Wilhelm Müller beginnen die Gesänge der „Winterreise“. Bereits darin verdichtet sich das gesamte Thema von Verlassenheit und sozialer Kälte. Die neue Aufführung im Berliner Staatsballett ist jedoch die

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