„Isn’t it a pity“ von und mit Jack Bannerman

The most precious thing

Jack Bannermans Solo „Isn’t it a pity“ im projekttheater Dresden

Im postdigitalen Dasein sind wir vor allem eins: einsam. Das ist nicht neu, wirkt hier aber durch den theatralischen Ansatz fast ein bisschen schön.

Dresden, 03/05/2025

„Isn't it a pity / Isn't it a shame / Yes, how we break each other's hearts / And cause each other pain“ – Nina Simone hat das schon ziemlich gut auf den Punkt gebracht. „Isn’t it a pity“ hatte sie zwar gecovert, aber sei's drum. Vorweggenommen scheint zu haben, dass im Zeitalter von social media das Zwischenmenschliche immer deutlicher auswechselbar erscheint. Was wir sind und tun, alles ist dokumentiert, analysiert und in der Folge algorithmisch durchprogrammiert. Deshalb singt Nina Simone in technischer Verfremdung erst mal rückwärts. Aber da schon ist ihre unverwechselbare Stimme

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