„Mourn Baby Mourn“ von und mit Katerina Andreou

Ytong-Steine gegen den Schmerz

„Mourn Baby Mourn“ von Katerina Andreou als deutsche Erstaufführung in Leipzig

Mauern bauen gegen die Melancholie? Oder doch besser einmauern? Katerina Andreou baut sich mit Ytong-Klötzen einen Abend rund um Schmerz und Melancholie, der jetzt in der Schaubühne Lindenfels erstmalig in Deutschland zu sehen war.

Leipzig, 02/12/2024

Verstreut liegen sie da, über die Bühne verteilt, fragmentarisch und zufällig. Ytong-Steine, industriell gefertigter Porenbeton, mit dem sich schnell und passgenau mauern lässt. So baut die französische Tänzerin Katerina Andreou mit diesen Steinen denn auch eine Mauer, ein Kraftakt, bei dem das Scharren der Steine übereinander noch einmal akustisch verstärkt wird. Das ist hier echte Arbeit und zugleich allegorisch, denn irgendwann einmal wurden diese Mauern, die bald als Projektionsfläche dienen errichtet.

Andreou spricht nicht, aber lässt die Mauer sprechen: „I am throwing words at

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