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Wuppertal / München

ZUR TRENNUNG VON ADOLPHE BINDER

Statement des Wuppertaler Stadtdirektors Dr. Johannes Slawig



tanznetz.de veröffentlicht die Erklärung des Stadtdirektors von Wuppertal zur Causa Adolphe Binder und der Weiterentwicklung des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Der Beirat hat beschlossen, ein Expertengremium einzusetzen.


  • "Neues Stück II" von Alan Lucien Øyen Foto © Ursula Kaufmann
  • "Neues Stück II" von Alan Lucien Øyen Foto © Ursula Kaufmann
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In unserem diesjährigen Spielzeitheft beschreibt die Journalistin Melanie Suchy in einem Beitrag ausführlich die Umbrüche am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

An dieser Stelle veröffentlichte die Redaktion von tanznetz.de im Juli 2018 unkommentiert die Pressemitteilung des Beirat des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, in der die Entscheidung zur Trennung von Adolphe Binder erläutert wurde, wie auch den offenen Brief "To whom it may concern" von Adolphe Binder als Reaktion auf ihre Entlassung einige Tage später. Aus dem Grund hat sich die Redaktion von tanznetz.de entschieden, auch das Statement Stadtdirektors von Wuppertal Dr. Johannes Slawig zu veröffentlichen.


Statement an die Redaktion tanznetz.de

Der Beirat des Tanztheaters hat nach mehreren intensiven Beratungen mit großer Mehrheit bei einer Gegenstimme entschieden, sich von Adolphe Binder als Intendantin und Künstlerische Leiterin zu trennen. Unter anderem konnte von Frau Binder trotz mehrfacher Aufforderung kein Spielplan vorgelegt werden, den die maßgeblichen Fachleute des Tanztheaters für umsetzbar hielten. Darüber hinaus hat das Führungs- und Sozialverhalten von Frau Binder zu massiven Störungen in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Leitungskräften des Tanztheaters geführt. Dirk Hesse hatte unabhängig davon bereits im Spätsommer 2017 angekündigt, dass er nach Ablauf seines derzeitigen Vertrages als Geschäftsführer im Dezember 2018 nicht beabsichtige, einen weiteren Vertrag zu unterzeichnen. Die aufgrund diverser schwerwiegender Probleme in der Kommunikation und im Umgang mit Frau Binder vom Gesellschafter beauftragte Mediation durch eine professionelle und erfahrene Expertin hat nicht zu einer Lösung geführt. Daher ist die Trennung von Frau Binder notwendig geworden, um die Existenz und die Arbeitsfähigkeit der Compagnie und des Tanztheaters zu sichern. Der Beirat hat entschieden, ein Expertengremium einzusetzen, um die inhaltlichen und künstlerischen Ziele des Tanztheaters zu definieren, das Anforderungsprofil für die zukünftige künstlerische Leitung zu entwickeln und Vorschläge für die zukünftige Führungs- und Leitungsstruktur zu erarbeiten.

Dr. Johannes Slawig Stadtdirektor

Veröffentlicht am 30.08.2018, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, News 2017/2018

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Kommentare zu "Zur Trennung von Adolphe Binder"



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