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München

SIEGESZUG DES TANZES

Das Spielzeitheft Nr. 5 ist da!



tanznetz.de blickt zurück auf eine turbulente Spielzeit. Das diesjährige Heft zeichnet die Umbrüche in deutschen Tanzkompanien nach, feiert den 75. Geburtstag von Gert Weigelt und entdeckt unter dem Motto „Siegeszug des Tanzes“ die Lust am Tanz in allen Sparten. Pünktlich zum 5. Geburtstag gibt es erstmalig auch eine Printversion!


  • Gerhard Bohner Foto © Gert Weigelt

tanznetz.de blickt zurück auf eine turbulente Spielzeit 2017/2018.Das diesjährige E-Booklet zeichnet die zahlreichen Umbrüche bei den Tanzkompanien in Deutschland nach, feiert den 75. Geburtstag von Gert Weigelt mit einer imposanten Fotostrecke und entdeckt unter dem Motto „Siegeszug des Tanzes“ die neuerliche Lust am Tanz in allen Sparten.

Neben unserem Rückblick auf die vergangene Spielzeit darf natürlich auch die alljährliche Umfrage zu herausragenden Aufführungen, ChoreografInnen und TänzerInnen nicht fehlen. Tanzschaffende verraten dabei, auffällige Trends der deutschen Tanzszenen und was sie derzeit vermissen – wie etwa eine „Offensive für den Tanz in den Medien und den Spielplänen von Theatern und Festivals“, so Kerstin Evert, Leiterin von K3 Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg. Ingo Diehl, frisch gekürter Präsident der Hessischen Theaterakademie und Leiter des Studiengangs „Contemporary Dance Education“ in Frankfurt am Main, freut sich hingegen über das zunehmende Engagement von „reflektierten, jungen TänzerInnen, die sich einmischen und sich nicht mehr alles gefallen lassen.“

Denn um ein Thema kam man wohl kaum herum in der Spielzeit 2017/2018: Die #MeToo-Debatte, die auch vor der Tanzszene keinen Halt machte und Ballettdirektoren wie Peter Martins seinen Job kostete. tanznetz.de betrachtet im Beitrag #MachtWas die Unterdrückung und fehlende Gleichberechtigung von Frauen, perfekte Körperbilder und steile Machtgefälle.

Nicht nur die Debatte um #MeToo brachte vieles ins Rollen. Auch die Umbrüche an den großen Tanzkompanien des Landes sorgten für Gesprächsstoff. Der Bruch, der sich durch die vergangenen Monate am Tanztheater Wuppertal zieht, wird wohl in dessen Annalen eingehen, als eine Spielzeit voller Kreation und Zerstörung. In Dresden beginnt der Endspurt für Aaron S. Watkin, dessen Vertrag 2020 ausläuft. Und der im gleichen Jahr geplante Wechsel von Martin Schläpfer ans Wiener Staatsballett sorgte bereits für traurige Stimmung unter seinen Fans in Düsseldorf und Duisburg.
Außerdem haben wir bei anderen großen Tanzkompanien in Deutschland nachgefragt: Wird die Neuausrichtung des Berliner Staatsballetts mit der Doppelleitung Öhmann/Waltz zum Topmodell oder Generalflop? Und was ist nicht im Butter beim Hamburg Ballett trotz 140.000 begeisterten BesucherInnen? Wie gelingt es Tamas Detrich, aus dem Schatten seines Vorgängers Reid Anderson am Stuttgarter Ballett herauszutreten? Und wie steht es um die Beliebtheit Igor Zelenskys und seiner Rückkehr zur Tradition in München? Warum ist das Handlungsballett heute gefährdet und doch beständig?

Wir stellen fest: Der Tanz ist auf dem Vormarsch – an Theatern und in Museen. Was kann der Tanz, was die anderen Künste nicht können? Für Matthias Lilienthal, den zu Unrecht und für seine Experimentierfreudigkeit quasi geschassten Intendanten der Münchner Kammerspiele, ist ganz klar: „Tanz löst sich von gesprochener Sprache ab, geht darüber hinaus und hat zwischen den Grenzen eine andere Verständlichkeit.“ Und so besteht das Ensemble seines Hauses aus SchauspielerInnen mit starken Körperlichkeiten, die sich der Praxis von Tanzenden annähern. Anna Vieht, Kuratorin am Kunstmuseum Stuttgart, zeigt sich begeistert vom Stellenwert des Tanzes für den Menschen als „epochen- und übergreifende Technik“. Mit Tino Sehgal und seinen choreografischen Arbeiten innerhalb einer Ausstellung trat das Museum in einen Dialog mit seinen BesucherInnen.

Und so gilt unser fünftes Spielzeitheft dem Motto „Siegeszug des Tanzes“. Wir freuen uns über 120 Seiten voller spannender Themen rund um den Tanz in all seinen Facetten, die Bereitschaft unserer zahlreichen GesprächspartnerInnen und die vielen Geschichten und Texte unserer KorrespondentInnen aus ganz Deutschland!

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Ihre tanznetz.de Redaktion


Pünktlich zum 5. Geburtstag freuen wir uns zudem eine besondere Neuerung ankündigen zu dürfen: Das Heft erscheint am 29. August erstmalig auch als hochwertige Printversion!
(Preis 15,00€ zzgl. Versandkosten) Hier bestellen


Hier gibt es alle Spielzeithefte im Überblick.

P.S. Es gibt drei Möglichkeiten durch das Heft zu blättern:
1. Durch Klicken auf den grauen Rand rechts vom Heft.
2. Durch Klicken auf die Buchecke rechts oben, so wie wir auch Papierbücher umblättern.
3. Um größere Abschnitte zu blättern, gibt es die grauen Scroll-Bar unter dem Buch, an dem man die Maus entlangzieht.
4. Es gibt das Heft natürlich auch als Download

Veröffentlicht am 20.08.2018, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Themen

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