„Fassaden“ von Alina Cyranek / Choreografie: Sebastian Weber, Tanz: Gesa Holland, Damian Gmür

„Fassaden“ von Alina Cyranek / Choreografie: Sebastian Weber, Tanz: Gesa Holland, Damian Gmür

Wenn der Tanz zurückbleibt

„Fassaden“ ist vordergründig kein Tanzfilm

„Ballett kann kämpfen“, sagte einst Tänzer und Choreograf Johann Kresnik. Im Film „Fassaden“ steht aber ein anderes Anliegen im Fokus: der Versuch, das drastische Thema häuslicher Gewalt erzählbar zu machen.

Unter weißen Laken winden und kriechen zwei Menschen. Die elektronische Musik wird leiser. Sandra Hüller beginnt, die fiktive Geschichte einer Frau zu erzählen, die auf den realen Erlebnissen von vier Opfern basiert.

Die Frau vertraute dem Mann, war schrecklich verliebt, beide hatten viel Spaß miteinander. „Es war wirklich ein Traum“, zitiert die Schauspielerin aus dem Off – ein Traum, der sich bald als Alptraum erweist. Als sie alles aufgab, sich völlig abhängig von ihm machte und gemeinsam mit ihm ein Haus kaufte, zeigte er sein wahres Gesicht. Er kontrollierte und überwachte sie,

Sie möchten diesen Archiv-Text in voller Länge weiterlesen?

Dann unterstützen Sie bitte die Arbeit der tanznetz-Redaktion mit einem Abo bei Steady - damit Sie unbegrenzten Zugriff auf viele exklusive Archiv-Titel erhalten (Monats- oder Jahresmitgliedschaften möglich).

JETZT MEHR ÜBER DIE TANZNETZ-ABO'S BEI STEADY ERFAHREN!

Sie haben bereits ein Steady-Abo für tanznetz und sind auf tanznetz.de als User*in registriert? Dann loggen Sie sich bitte hier bei tanznetz ein.

Sie haben Fragen oder Probleme? Dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an service@tanznetz.de.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihre tanznetz Redaktion.

tanznetz ist ein Fachmagazin im Internet. Wir werden nicht öffentlich gefördert und ermöglichen unseren Leser*innen trotzdem die ersten 7 Tage kostenlosen Zugang zu allen Texten. Damit dies so bleiben kann, brauchen wir Sie!

Ähnliche Artikel

basierend auf den Schlüsselwörtern