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München

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Der Primaballerina Lynn Seymour zum 80. Geburtstag



Berühmt wurde die Kanadierin und Muse Kenneth Mac Millans mit ihren unverkennbaren Interpretationen unzähliger Frauenrollen am Royal Ballet in London.


  • Lynn Seymour bei der Einstudierung von „Five Brahms waltzes in the manner of Isadora Duncan“ am Ballett am Rhein Foto © Gert Weigelt
  • Lynn Seymour bei der Einstudierung von „Five Brahms waltzes in the manner of Isadora Duncan“ am Ballett am Rhein Foto © Gert Weigelt
  • Lynn Seymour bei der Einstudierung von „Five Brahms waltzes in the manner of Isadora Duncan“ am Ballett am Rhein Foto © Gert Weigelt
  • Lynn Seymour bei der Einstudierung von „Five Brahms waltzes in the manner of Isadora Duncan“ am Ballett am Rhein Foto © Gert Weigelt
  • Lynn Seymour bei der Einstudierung von „Five Brahms waltzes in the manner of Isadora Duncan“ am Ballett am Rhein Foto © Gert Weigelt

1939 in der kanadischen Provinz Alberta geboren, entdeckte sie früh das Tanzen, nahm Ballettklassen in Vancouver und erhielt als 14-Jährige auf Frederick Ashtons Geheiß ein Stipendium für die Sadler’s Wells Ballet School, an der sie unter anderem zusammen mit Marcia Haydée studierte.

Ihre Karriere am Royal Ballet begann Lynn Seymour 1957 und interpretierte unzählige Frauenrollen in Kenneth MacMillans Balletten, etwa in „The Burrow“ (1958), „Le baiser de la fée“ (1960) oder „The Invitation“ (1960). Als seine Muse kreierte er die Titelpartien der Julia in „Romeo und Julia“ (1965) und der Anna Anderson in „Anastasia“ (1967) für sie. Von 1966 bis 1969 war Lynn Seymour am Ballett der Deutschen Oper Berlin engagiert, dessen Leitung zu dieser Zeit Kenneth MacMillan innehatte, bevor sie 1971 wieder als Gasttänzerin ans Royal Ballet zurückkehrte. In dieser Zeit choreografierte Frederick Ashton auch ihr Solo „Five Brahms waltzes in the manner of Isadora Duncan“ (1975), das sie bis heute mit verschiedenen Ballettkompanien einstudiert.

Als Direktorin zeichnete sie von 1978 bis 1980 am Bayerischen Staatsballett verantwortlich. Nachdem sie 1981 ihre Ballettkarriere offiziell beendete, war sie weiter bei Gastauftritten in Balletten sowie in kleinen Rollen in Fernsehserien und Filmen zu sehen, bevor sie von 2006 bis 2007 das griechische Nationalballett leitete.

Veröffentlicht am 06.03.2019, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Leute, Kurznachrichten 2018/19

Dieser Artikel wurde 3128 mal angesehen.



Kommentare zu "Herzlichen Glückwunsch!"



    • Kommentar am 08.03.2019 14:29 von gert weigelt
      MacMillan war nicht an der Staatsoper Chef, sondern an der Deutschen Oper Berlin.
    • Kommentar am 08.03.2019 18:50 von tanznetz.de Redaktion
      Gert Weigelt hat natürlich recht! Wir haben den Fehler korrigiert. Danke für solche Hinweise unserer aufmerksamen Leser, die uns helfen die Qualität unserer Beiträge zu verbessern.

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