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Fotoblog von Dieter Hartwig



Isabelle Schad zeigt bei Tanz im August "Inside Out" im KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin.


  • "Inside Out" von Isabelle Schad Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Frederike Doffin, Adi Shildan & Claudia Tomasi Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Jozefien Beckers (u) & Barbara Berti (o) Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Frederike Doffin, Adi Shildan & Claudia Tomasi (v.l.n.r.) Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Naïma Ferré mit "Turning Solo“ Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Naïma Ferré mit "Turning Solo" Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Przemek Kaminski (v) & Nir Vidan (h) Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad; Przemek Kaminski (l) & Nir Vidan (r) Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad Foto © Dieter Hartwig
  • "Inside Out" von Isabelle Schad Foto © Dieter Hartwig

Ungewöhnlich früh konnte ich an einer Durchlaufprobe von Isabelle Schads "Inside Out" im KINDL mit dabei sein. Mit dem KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst habe ich einen ungewöhnlichen, neuen Ort für den Tanz kennen und schätzen gelernt. Die neue Arbeit von Isabelle Schad besteht aus mehreren Elementen, welche auf drei Stockwerken des alten Sudhauses der KINDL-Brauerei stellenweise zeitgleich aufgeführt werden. Jedes Stockwerk hat seinen eigenen Reiz und bietet unterschiedliche Räume für den Tanz. Unten im Maschinenraum ist beispielsweise eine Halle für die Gruppenchoreografien. In der Mitte kleine, abgeteilte Ausstellungsflächen für die Duos und eine Videoinstallation. Oben eine lichtdurchflutete Ausstellungsfläche für ein Trio. Nach dem Beginn in der Maschinenhalle mit einer Soloarbeit, gefolgt von der Gruppenchoreografie mit allen TänzerInnen und dem "Turning Solo" mit der Tänzerin Naïma Ferré folgen in den oberen Stockwerken die einzelnen Duos und das Trio. Man kann schlendern, verweilen und intensiv Zuschauen. Insbesondere die Duos laden ein, ganz intensiv in die langsamen Bewegungen der TänzerInnen (ohne Zeitdruck) mit allen Sinnen einzutauchen und dann zum nächsten Duo zu wechseln. Zum Ausklingen, wieder im unteren Maschinenraum, eine Gruppenchoreografie mit der die großartige Arbeit ausklingt. Es lohnt sich, in Ruhe die kompletten drei Stunden für einen Besuch zu nutzen. Für mich sind sie wie im Fluge vergangen.

Seit Jahren fotografiert Dieter Hartwig für tanznetz.de Ballett und zeitgenössischen Tanz hauptsächlich, aber nicht nur, in Berlin. Mit seinen oft täglichen Sendungen an Fotos ist er zum Chronisten der Tanzszene in der Hauptstadt geworden. Doch leider findet nur ein Bruchteil seiner Fotos Eingang in Tanzkritiken, da die Rezensionen für tanznetz.de bei Weitem nicht so zahlreich sind wie die Fotodokumentationen Hartwigs. Schon sehr lange geplant, haben wir nun eine Fotoblog-Serie gestartet, die in loser Reihenfolge fortgesetzt werden soll. Bei Hartwig, der in Bildern sieht und denkt, werden die Fotos die Hauptrolle spielen - unterstützt durch kleine Kommentare oder Gedanken, die er sich beim Fotografieren oder der Durchsicht der Ergebnisse macht.

Veröffentlicht am 11.08.2018, von Dieter Hartwig in Homepage, Blogs

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