„Alles Gut!“ von Gregory Caers

Arbeit und Rhythmus

„Alles Gut!“ am Theater der Jungen Welt in Leipzig

Mit Slapstick rein ins Bürokratentanzstück: So sieht eine Parabel über das Scheitern der modernen Arbeitswelt aus.

Leipzig, 10/10/2026

Von Tobias Prüwer

Das Automatenbecher-Monster schleicht um die Gänge. Ein Mann ringt mit einem gigantischen Zugluftdackel. Mit der Zerstörung all der getanen Arbeit droht der Aktenvernichter. Während nichts gut ist, ruft ein Mitarbeiter im Pullunder „Alles gut!“ in einen Telefonhörer. Er versucht die anweisende Stimme von oben zu beruhigen, trotz des tobenden Chaos. 

Mit reichlich Slapstick und zwischen anmutig und verrenkt wirkenden Bewegungen begeistert das Leipziger Theater der Jungen Welt (TdJW) mit einer Parabel über das Scheitern in der modernen

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