Eindrücke von der Petipa-Gala und Preisverleihung 2023

Petipa-Preisträger*innen verkündet

Unter den Ausgezeichneten befindet sich auch posthum Hans van Manen

Acht Künstler*innen werden in dieser Saison ausgezeichnet. Die Vergabe des Preises erfolgt in Kooperation mit internationalen Partnern.

Prag, 24/04/2026

Die Petipa Ballet Association gibt die Preisträger*innen des Petipa-Preises für die Saison 2025–2026 bekannt und würdigt damit herausragende Beiträge zum Ballett in den Bereichen Darbietung, Choreografie, Pädagogik und Bühnenbild. Dies sind:

• Hans van Manen (in memoriam) – Lebenswerk für künstlerische Innovation und nachhaltigen Einfluss auf das zeitgenössische Ballett

• Marcia Haydée – Lebenswerk und außergewöhnlicher Beitrag zur Kunst der Choreografie

• Élisabeth Platel – Lebenswerk zur Bewahrung der Traditionen des klassischen Balletts und herausragende pädagogische Exzellenz

• Jean-Christophe Maillot – Kreative Neuinterpretation und Fortführung des klassischen Ballett-Erbes

• Marianela Núñez – Außergewöhnliche Kunstfertigkeit und herausragende technische Exzellenz

• Vadim Muntagirov – Außergewöhnliche Kunstfertigkeit und herausragende technische Exzellenz

• Jürgen Rose – Lebenswerk und außergewöhnlicher Beitrag zu Bühnen- und Kostümdesign

• Jordi Roig – Herausragender Beitrag zur Bildsprache des Balletts, Würdigung einer lebendigen klassischen Tradition

Die Preisverleihungen finden im Laufe des Jahres 2026 in Zusammenarbeit mit bedeutenden Theatern und internationalen Partnern statt.

Der nach Marius Petipa benannte Preis würdigt Künstler und Institutionen, die die Tradition des klassischen Balletts in einem zeitgenössischen globalen Kontext bewahren und weiterentwickeln. Die Preisträger*innen bestimmt ein Ehrenrat – ein internationales Gremium angesehener Ballettfachleute. Ihm gehören Persönlichkeiten an wie David Dawson, Elisa Carrillo Cabrera, Altinay Asylmuratova, Isabelle Ciaravola, Nina Ananiashvili, Vladimir Malakhov, Krzysztof Pastor, Sylvia Tomova und Zdeněk Prokeš.

Vergeben wird der Preis von der Petipa Ballet Association in Prag, gegründet von den Choreografen Vasily Medvedev und Stanislav Fečo. Sie ist eine internationale Kulturorganisation, die sich der Bewahrung, Erforschung und Förderung des choreografischen Erbes von Marius Petipa widmet und versteht sich als Plattform für die Erforschung, Rekonstruktion und Präsentation des klassischen Ballettrepertoires. Wichtige Aufgabe ist die Wiederbelebung historisch bedeutender Werke und Aufführungspraktiken. Der Ansatz konzentriert sich auf die sorgfältige Untersuchung von Archivquellen und stilistischen Details, was ein tieferes Verständnis der Ballettgeschichte fördert und diese gleichzeitig einem zeitgenössischen Publikum zugänglich macht.

Die Preisskulptur mit dem Titel „Pirouette“ wurde von der international renommierten Künstlerin Lucie Koldová entworfen. Sie wurde in limitierter Auflage in einer tschechischen Glasmanufaktur aus böhmischem Kristall hergestellt, wobei jedes Stück vom Glaskünstler Marek Effmert handgefertigt wurde. Die Skulptur verkörpert die Dynamik und Reinheit klassischer Bewegung und symbolisiert sowohl Tradition als auch fortlaufende künstlerische Entwicklung.

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