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Wuppertal

DOCH KEINE RÜCKKEHR AUF DEN ALTEN POSTEN

Tanztheater Pina Bausch in Wuppertal und Adolphe Binder haben sich geeinigt



Der Fall ist beendet. Kurz vor dem anstehenden Gerichtstermin am Freitag haben sich die Parteien überraschend doch noch geeinigt. Adolphe Binder und das Tanztheater trennen sich endgültig.


  • Adolphe Binder Foto © Joakim Roos, Tanztheater Wuppertal

Nach Informationen der Westdeutschen Zeitung wurde kurz vor dem anstehenden Gerichtstermin am Freitag eine Einigung erzielt. Adolphe Binder soll dabei mit einer hohen sechsstelligen Summe abgefunden werden.

Nach ihrer fristlosen und außerordentlichen Kündigung im Sommer 2018 und drei darauf folgenden Klagen zu Gunsten Adolphe Binders und zu Ungunsten des Tanztheaters Wuppertals waren bis zuletzt Streitpunkte, vor allem Abmahnungen, die zurückgenommen werden sollten, ungeklärt. Darüber sollte am 31. Januar verhandelt werden. Nun erklärte das Gericht, dass die Parteien sich außergerichtlich geeinigt haben.

Presseerklärung der Parteien
Die Rechtsstreitigkeiten zwischen der Tanztheater Wuppertal Pina Bausch GmbH und seiner Intendantin Adolphe Binder sind beigelegt. Trotz der in allen Instanzen gerichtlich verworfenen Kündigung sind die Parteien übereingekommen, die Zukunft des Tanztheaters nicht weiter mit juristischen Auseinandersetzungen zu belasten.
Wegen der verbliebenen unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der künstlerischen Aufgaben einer Intendantin und deren struktureller Sicherung wird man nun getrennter Wege gehen.
Die Geschäftsführung des Tanztheaters und seine Organe bestätigen ausdrücklich, dass sie den Einschätzungen und Begründungen aller arbeitsgerichtlicher Instanzen folgen und an den zu Unrecht erhobenen Abmahnungen und Kündigungsgründen nicht mehr festhalten.

Veröffentlicht am 29.01.2020, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Gallery, News 2019/2020

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Kommentare zu "Doch keine Rückkehr auf den alten Posten"



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