Doris Uhlich: „GAP“

Tanz von Unten

Doris Uhlichs „GAP“ und Irina Pauls' „Sieben Brücken“ in Leipzig

Zwei Choreografinnen mit zwei Langzeitthemen zeigen unabhängig voneinander den Stand der Dinge. Doris Uhlich lässt Obdachlose tanzen, während Irina Pauls einfach mal neue Folkloretänze erfindet – in Gedenken an devastierte Braunkohledörfer.

Leipzig, 31/05/2026

Die beiden Frauen verbindet nicht viel, außer dass sie eben Choreografinnen sind und tatsächlich beide für ein Semester Bertolt-Brecht-Gastprofessorinnen der Universität Leipzig sind. Dort zeigte Doris Uhlich in der Residenz des Schauspiel Leipzig nun „GAP“, ihre Arbeit mit Wiener Obdachlosen und Teil des länger angelegten Habitat-Projekts. Irina Pauls zog einen Tag später nach mit „Sieben Brücken“ im Lofft, das Ergebnis ihrer Langzeitrecherche zu verlorenen Volkstanztraditionen rund um den Maibaum in der Braunkohlelandschaft im Leipziger Süden.

„GAP“ von Doris Uhlich

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