
Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau ist ein Vierspartentheater mit den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert. Mit seinen beiden Häusern in Görlitz und Zittau sowie zahlreichen weiteren Spielstätten in der Oberlausitz und im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien versteht es sich als ein Theater im Herzen Europas. Rund 170.000 Besucherinnen und Besucher jährlich erleben ein vielseitiges Programm zwischen klassischem Repertoire, zeitgenössischen Stoffen, neuen Formaten und Angeboten für junges Publikum. Die enge Verbindung zur Region und der kulturelle Austausch über Grenzen hinweg prägen das Selbstverständnis des Hauses.
Die Spielzeit 2026/27 steht unter dem Motto „GRENZE MENSCH“ und fragt danach, wo Menschen an persönliche, gesellschaftliche und räumliche Grenzen geraten – und wie sie diese hinterfragen, überwinden oder neu definieren können. Das Programm führt diesen Gedanken durch alle Sparten und verbindet bekannte Werke mit neuen Perspektiven, Uraufführungen und interdisziplinären Projekten.
Für die Tanzcompagnie steht dabei ein offener, zeitgenössischer Tanzbegriff im Mittelpunkt: Tanz als Begegnung, als Einladung zur Teilhabe und als Kunstform für Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Erfahrungen. In der aktuellen Spielzeit sind drei Uraufführungen von Wagner Moreira zu sehen: „Coppélia – Ein mechanischer Traum“, „Wunderwahr“ und „Welt Raum – Tanz den Kosmos!“. Hinzu kommt die Wiederaufnahme seiner Produktion „Massa Mobil“ im öffentlichen Raum.