Richard Wagner: Geliebt und gehasst
„Der Fall Wagner“ von Enrique Gasa Valga im Deutschen Theater München
Mit Der Fall Wagner nähert sich die Innsbrucker Kompanie der kontroversen und faszinierenden Figur Richard Wagner. Das Ballett orientiert sich an intensiven Schlüsselmomente, die das Leben und künstlerische Schaffen des legendären Komponisten, Schriftsteller und Dirigenten geprägt haben.
Ob sein Ruhm, seine Liebesbeziehungen oder seine Reisen: All diese Dinge hatten maßgebliche Auswirkungen auf seine Persönlichkeit und sein künstlerisches Schaffen. „Er war ein Mann mit einer unglaublichen Sensibilität, aber festen Vorstellungen, und deshalb wurde er gleichermaßen geliebt wie gehasst“, so Choreograf Enrique Gasa Valga. Sicher ist, dass seine Modernität, seine Unabhängigkeit und die Treue zu seinen Überzeugungen ihn zum Autor unsterblicher Meisterwerke werden ließen. Die von ihm eingeläutete Revolution des Theaters und der Oper, die bis heute nachwirkt, machte ihn zu einer der einflussreichsten und meist diskutierten Persönlichkeiten in der Musik-Geschichte.
Dieser Persönlichkeit geht Enrique Gasa Valga mit seiner einzigartigen Fähigkeit, biografische Erzählungen in die Sprache des Tanzes zu übersetzen, auf den Grund. Für das Libretto des Stückes zeichnen er selbst und Jennifer Selby verantwortlich, die Szenografie stammt von Helfried Lauckner und die Kostüme von Birgit Edelbauer-Heiss, allesamt langjährige Mitglieder des Kreativteams von Gasa Valga. Der Tiroler Komponist und Musikproduzent Kenneth Winkler ist für das Sounddesign verantwortlich, um Wagners Musik, als verbindendes Element des Abends, bestmöglich in Szene zu setzen.
Vom 8. – 12. Juli kann man diese Inszenierung im Deutschen Theater München erleben. Im August kommt mit Carmen dann eine weitere Deutschlandpremiere auf die Bühne.
Mehr Infos unter: www.deutsches-theater.de/der-fall-wagner
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