Biennale Tanzausbildung

Junge Tanzkunst bei der 10. Biennale Tanzausbildung

Präsentationen der Abschlussklassen im Theater an der Parkaue am 2. und 3. Februar

Gemeinsam tanzen. Gemeinsam wachsen. Der Bundeswettbewerb Biennale Tanzausbildung feiert Vielfalt, Begegnung und Bewegung.

Berlin, 19/01/2026

Die 10. Biennale Tanzausbildung 2026 Berlin steht im Zeichen der Gemeinschaft: Vom 2. bis 8. Februar 2026 kommen Studierende, Lehrende, Choreograf*innen und Pädagog*innen aus deutschen und internationalen Ausbildungsinstitutionen in Berlin zusammen, um gemeinsam zu tanzen, zu lernen und zu diskutieren. Unter dem Motto Variation – Präzision und Grenzenlosigkeit feiert die Plattform nicht nur die 10. Ausgabe – zurück am Ort, an dem sie einst begann –, sondern vor allem die Kraft der Begegnung und die kreative Energie einer lebendigen Tanzcommunity. 

Eröffnet wird die Biennale am 2. und 3. Februar mit Präsentationen der Abschlussklassen im Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin.

 

2. & 3. Februar 2026 | 19:00 Uhr
Öffentliche Aufführungen im Theater an der Parkaue
https://www.parkaue.de/spielplan/spielplan/2026-02/biennale-tanzausbildung-2026/1691/

Seit zwei Jahrzehnten ist der Bundeswettbewerb Biennale Tanzausbildung ein Ort des Austauschs – zwischen Generationen, Stilen und Perspektiven. Hier entstehen Netzwerke, die über Studienorte und Ländergrenzen hinauswirken. Hier wird Tanz als gemeinschaftliches, sich stetig wandelndes Feld erlebt – offen, kritisch, neugierig.

In diesem Jubiläumsjahr richtet die Staatliche Ballettschule Berlin, die zugleich ihr 75-jähriges Bestehen feiert, den Bundeswettbewerb aus. Als eine der prägenden Ausbildungsstätten Deutschlands steht sie für den Dialog zwischen Tradition und zeitgemäßer Pädagogik. Mit Workshops, einem Symposium und künstlerischen Präsentationen bietet die Biennale Raum, sich über Fragen von Diversität, Körperbildern, Lehrmethoden und der Zukunft der Tanzausbildung auszutauschen.

Austausch untereinander und Wege hinaus in die Stadt

Zum Beginn der Biennale zeigen Studierende deutscher und internationaler Partnerinstitutionen im Theater an der Parkaue ihre künstlerischen Arbeiten – ein Forum der Inspiration und der Begegnung, das die Vielfalt tänzerischer Ausdrucksformen feiert und ein eindrucksvolles Panorama junger Tanzkunst eröffnet.

„Die Biennale Tanzausbildung ist weit mehr als eine Plattform – sie ist ein lebendiger Treffpunkt einer Gemeinschaft, die Tanz als gemeinsame Sprache versteht. Hier wird aus Austausch Bewegung und aus Bewegung Zukunft.“

– Kuratorisches Team der SBUAS: Katrin Baum-Höfer, Ulf Höpfner, Marek Rozycki, René Wiese

Ein besonderer Höhepunkt: Zum ersten Mal geht die Biennale hinaus in die Stadt und tanzt im Öffentlichen Raum. Im Humboldt Forum tanzen knapp 100 Teilnehmende gemeinsam – ein mitreißendes Zeichen für Offenheit, Verbundenheit und die Strahlkraft des Tanzes als kollektives Erlebnis.

Im Zentrum der Biennale steht nicht die Konkurrenz, sondern die Gemeinschaft: Die Biennale schafft Verbindungen zwischen klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz, zwischen akademischer Reflexion und körperlicher Erfahrung, zwischen individueller Virtuosität und kollektiver Kreativität.

Das begleitende Symposium ist eher co-kreative Zusammenkunft als frontale Podiumsdiskussion: „Building bridges, create togetherness | A co-creative gathering with deep talks and playgrounds“ mit u.a. Marguerite Donlon, Rémy Fichet, Arthur Bouilliol, Nicholas Palmquist, Marek Rozycki, Anne Schneider, Monica Gillette und Elisabeth Nehring erschafft mit einem phantasieanregenden Parcours Raum für Inspiration und Neugierde für Studierende, Lehrende, Gäste und Gastgeber*innen. Im anschließenden Gespräch werden Fragen nach persönlichen, ästhetischen und gesellschaftlichen Veränderungen – in und mit der Kunstform des Tanzes – erörtert.

Programmpunkte und Mitwirkende

Für die internen Workshops der Studierenden konnten renommierte Choreograf*innen gewonnen werden: Sofia Nappi, Pau Aran, Marguerite Donlon und Rémy Fichet.

Das Fach-Symposium, das konzipiert von Dr. Elisabeth Nehring, vertieft das Thema der 10. Ausgabe der Biennale gemeinsam mit den Workshop-Leiter*innen, Lehrenden und weiteren Gästen.

Für das gemeinsame Workshop-Choreografie-Projekt, das im Vorfeld und während der Biennale mit allen Studierenden entwickelt und im Humboldt Forum aufgeführt wird, konnte Nicholas Palmquist (New York) gewonnen werden.

An der 10. Biennale Tanzausbildung 2026 Berlin nehmen Studierende und Lehrende aus acht staatlichen Tanzausbildungsstätten in Deutschland teil:

Die Folkwang Universität der Künste Essen, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit ihrem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz, das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin, die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) mit ihrer Ballett- Akademie, die Palucca Hochschule für Tanz Dresden, die Staatliche Ballettschule Berlin sowie die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim / Akademie des Tanzes.

Neben den acht nationalen, staatlich anerkannten Tanzausbildungsinstitutionen sind auch fünf internationale Schulen/Ausbildungsakademien eingeladen: Die École supérieure de danse de Cannes Rosella Hightower, die Princess Grace Dance Academy aus Monaco, die Rambert School aus London, die Royal Ballet School aus London und die Royal Danish Ballet School.

7. Februar 2026 | 15:00 & 16:00 Uhr
Abschlussperformance
Rund 100 Studierende präsentieren im Foyer des Humboldt Forums das gemeinsam mit Nicholas Palmquist entwickelte Tanzprojekt „Desperado“.
(Eintritt frei)

Träger und Förderung
Der Bundeswettbewerb 10. Biennale Tanzausbildung 2026 Berlin ist eine Veranstaltung der Staatlichen Ballettschule Berlin in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Parkaue.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

www.biennale-tanzausbildung.de

Veranstalter
Staatliche Ballettschule Berlin | SBB – Studiengang Bühnentanz

Ort
Staatliche Ballettschule Berlin, Theater an der Parkaue, Humboldt Forum (u.a.)

Zeitraum
2. – 8. Februar 2026

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