HOMEPAGE



Berlin

DANKBAR

Ehrentitel "Berliner Kammertänzer"



Marian Walter, Erster Solotänzer des Staatsballetts Berlin, erhält den Ehrentitel "Berliner Kammertänzer". Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur, wird die Auszeichnung nach der Vorstellung von "La Bayadère" am 15.12. überreichen.


  • Marian Walter Foto © Deutsche Oper Berlin

DIE AUSZEICHNUNG WIRD AM 15. DEZEMBER 2018 VERLIEHEN
MARIAN WALTER - »BERLINER KAMMERTÄNZER«
Nach seinem Debüt als Solor, der männlichen Hauptpartie in »La Bayadère« in einer Rekonstruktion von Alexei Ratmansky wird Marian Walter, Erster Solotänzer des Staatsballetts Berlin, am 15. Dezember 2018 mit dem Ehrentitel »Berliner Kammertänzer« geehrt. Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, würdigt damit eine besondere Künstlerpersönlichkeit: »Marian Walter ist ein Kind dieser Stadt, von der Ausbildung bis zur künstlerischen Heimat. Seine Loyalität, Bescheidenheit und Hingabe an die Kunst sind bemerkenswert und zeichnen ihn als einen einzigartigen Künstler aus, so dass es mir eine große Ehre ist, ihm den Titel ›Berliner Kammertänzer‹ verleihen zu dürfen.«

Marian Walter selbst freut sich über die Anerkennung: »Diese Auszeichnung zu erhalten – gerade auch als Berliner - ist eine große Ehre, die ich nie erwartet hätte. Ich bin sehr dankbar für die künstlerische Laufbahn, die ich beim Staatsballett Berlin bisher erleben durfte, mit solchen Highlights wie den Premieren von ›Romeo und Julia‹ 2012 an der Seite meiner Frau Iana Salenko, oder als Basil in ›Don Quixote‹ von Víctor Ullate 2018 und freue mich auf viele weitere Rollen und Herausforderungen.«

Der Ausnahmekünstler beeindruckt tänzerisch auf international höchstem Niveau, mit einer herausragenden Technik, die von einer großen Spielfreude ergänzt wird. Leidenschaftlich seiner Kunst, dem Bühnentanz, verbunden, sucht er bei der Arbeit im Ballettsaal den sensiblen Austausch mit seinen Tanzpartnerinnen und –partnern, seinen Pädagogen, Choreographen und Mentoren. Als klassischer Tänzer tritt er vor allem in Prinzenrollen in Erscheinung, ob Albrecht in »Giselle«, Siegfried in »Schwanensee«, der »Nussknacker«-Prinz oder Prinz Désiré in »Dornröschen«. Choreograph Maurice Béjart wählte ihn als Idealbesetzung für die Rolle des jungen Siegfried in »Ring um den Ring«, die er über Jahre ohne Zweitbesetzung tanzte. Auch Heinz Spoerli besetzte ihn wegen seiner Persönlichkeit für die Titelrolle seines »Peer Gynt« und zul etzt erkannte Víctor Ullate sein besonderes Talent für die Rolle des Basil in »Don Quixote«. Während der Intendanz von Nacho Duato konnte sich Marian Walter vollends entfalten, herausgefordert von Duatos choreographischer Handschrift wurden ihm die größte Weichheit und Plastizität abverlangt. Dadurch erweiterte er sein Repertoire und stach auch in neoklassischen Produktionen wie »Castrati« von Nacho Duato oder »Altro Canto« von Jean-Christophe Maillot hervor.

Marian Walter wuchs in Berlin auf und erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nachdem er zwei Jahre beim Bayerischen Staatsballett München engagiert war, kam er 2002 an das Ballett der Staatsoper Unter den Linden. Zur Gründung des Staatsballetts Berlin 2004 wurde er Demi-Solotänzer und schon ein Jahr später Solotänzer. Seit 2010 tanzt er als Erster Solotänzer Hauptpartien in einem breiten Repertoire. 2007 wurde er mit dem Deutschen Tanzpreis »Zukunft« geehrt, 2010 und 2016 war er für den Benois de la danse nominiert.

Veröffentlicht am 04.12.2018, von Pressetext in Homepage, Kurznachrichten 2018/19

Dieser Artikel wurde 311 mal angesehen.



Kommentare zu "Dankbar"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung




    Ähnliche Beiträge

    INSZENIERUNG VON IMPERIALER PRACHT

    Das Staatsballett beleiht beim neuen „Nussknacker“ das Original aus Petersburg

    Wenn sich im Finale alle Figuren zum edlen Tableau vereinen, aufs Solopaar Goldflitter herabrieselt, schließt ein vergnüglicher Abend für die ganze Familie.

    Veröffentlicht am 25.10.2013, von Volkmar Draeger


     

    LETZTE BEITRÄGE 'TANZ IM TEXT'


    TANZ 30: ORFEO ED EURIDICE

    Chr.W. Glucks Oper als Ballett - Choreographie von Marcos Morau
    Veröffentlicht am 16.02.2019, von Anzeige


    SKULPTURENKRIEGER

    Fotoblog von Dieter Hartwig
    Veröffentlicht am 14.02.2019, von Dieter Hartwig


    VAN DIJK | EYAL

    Am 15. Februar 2019 feiert das Staatsballett Berlin die Premiere von van Dijk | Eyal in der Komischen Oper Berlin.
    Veröffentlicht am 12.02.2019, von Anzeige



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    GROßE PROGRAMMREIHE „OLD STARS - NEW MOVES" BEIM UNTERWEGSTHEATER

    Das UnterwegsTheater Heidelberg präsentiert 2019 ein hochkarätiges Programm mit Uraufführungen und Gastspielen

    Den Auftakt bildet "Reconstruction" von Jai Gonzales am 21. Februar 2019

    Veröffentlicht am 12.02.2019, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ENGAGEMENT VERLOREN

    Sergei Polunin nicht mehr im "Schwanensee" an der Pariser Oper
    Veröffentlicht am 15.01.2019, von tanznetz.de Redaktion


    RAUSCHEN VON SASHA WALTZ & GUESTS

    Uraufführung am 7. März 2019 in der Volksbühne Berlin
    Veröffentlicht am 01.02.2019, von Anzeige


    EISENACHS BALLETT BESPIELT AUCH DAS MEININGER STAATSTHEATER

    „Verschwundenes Bild“ von Andris Plucis forscht dem Alltagsleben in der DDR nach
    Veröffentlicht am 07.02.2019, von Volkmar Draeger

    MEISTGELESEN (30 TAGE)


    DEM RUF GEFOLGT

    Der Tänzer und Choreograf Georg Reischl wird ab der Saison 2019/2020 Chefchoreograf am Theater Regensburg

    Veröffentlicht am 17.01.2019, von Pressetext


    RAUM, KLANG, TANZ

    Initiation der Elbphilharmonie-Foyers mit Sasha Waltz & Guests' „Figure Humaine“

    Veröffentlicht am 02.01.2017, von Annette Bopp


    ENGAGEMENT VERLOREN

    Sergei Polunin nicht mehr im "Schwanensee" an der Pariser Oper

    Veröffentlicht am 15.01.2019, von tanznetz.de Redaktion


    ABSCHIED VON JEAN CÉBRON

    Der Tänzer, Choreograf und Pädagoge verstarb am 1. Februar

    Veröffentlicht am 02.02.2019, von tanznetz.de Redaktion


    "DIE CHANCE DES THEATERS LIEGT IM ALTEN"

    Interview mit Marco Goecke

    Veröffentlicht am 04.02.2019, von Alexandra Karabelas



    BEI UNS IM SHOP