„Manon“ von Kenneth MacMillan, Tanz: Cassandra Trenary, Eno Peci und Ensemble

„Manon“ von Kenneth MacMillan, Tanz: Cassandra Trenary, Eno Peci und Ensemble

Nicht immer ist mehr gut

Die aktuelle Vorstellungsserie von „Manon“ beim Wiener Staatsballett trumpfte mit vielen unterschiedlichen Besetzungen auf

Es ist verständlich, dass Alessandra Ferri ihre vielen Solist*innen in der aktuellen Vorstellungsserie von „Manon“ einsetzen will und muss. Alle haben tanztechnisch überzeugt, aber es scheint an Zeit für die Erarbeitung der Rolleninterpretationen zu fehlen.

Wien, 24/06/2026

In sieben Manon-Vorstellungen gab es je fünf unterschiedliche Besetzungen für Manon, Lescaut, Lescauts Geliebte und vier Besetzungen für Des Grieux. Auch die Rolle des Monsieur G.M. war mehrfach besetzt. Das ist natürlich ein Luxus, den sich das Wiener Staatsballett leisten kann und macht es auch für den Verfasser dieser Zeilen, der vier unterschiedliche Besetzungen gesehen hat, interessant. Über die Wiederaufnahmepremiere hat Andrea Amort bereits ausführlich berichtet.

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