Toula Limnaios' Stück "clair obscur“ in der Halle Tanzbühne Berlin: Leonardo d’Aquino (v.l.), Daniel Afonso (v.r.), Laura Beschi (m.l.), Karolina Wyrwal (m.r.) & Ensemble

„clair obscur“ von Toula Limnaios. Tanz: Leonardo d’Aquino (v.l.), Daniel Afonso (v.r.), Laura Beschi (m.l.), Karolina Wyrwal (m.r.) & Ensemble

Fotografiert von zwei Seiten

Fotoblog von Dieter Hartwig

Toula Limnaios' Stück „clair obscur“ in der Halle Tanzbühne Berlin: Die Zuschauer*innen sitzen verteilt auf den Schmalseiten des Raums. Die Bühne ist in vier schmale, von Stoffgazen getrennten Gassen gegliedert. Acht Tänzer*innen teilen sich in den unterschiedlichsten Konstellationen diese schmalen Gassen.

Berlin, 07/06/2021

Noch für Livestream und wenige Zuschauer*innen in Zeiten der Pandemie konzipiert, ist das neue Stück von Toula Limnaios - „clair obscur“ - nun auch live erlebbar. Die Zuschauer*innen sitzen verteilt auf den zwei Schmalseiten der Halle Tanzbühne Berlin. Die Bühne ist in vier schmale, von Stoffgazen getrennten Gassen gegliedert. Acht Tänzer*innen teilen sich in den unterschiedlichsten Konstellationen diese schmalen Gassen. Eine echte Herausforderung für den Autofokus der Kameras - alle Tänzer*innen sind immer gleichzeitig auf der Bühne. Für die Zuschauer*innen gibt es also keine Chance, das Geschehen in allen Ebenen mit einem Blick zu verfolgen. Schon vor dem ersten Fototermin war klar, dass dieses Stück an einem Tag von der einen Seite und am nächsten Tag von der anderen Seite fotografiert wird.

Mir kommt dabei aber auch in den Sinn, dass ich die Stücke von Toula Limnaios nach dem Fotografieren noch einmal in einer normalen Vorstellung (immer von ganz oben, letzte Reihe) in Ruhe „unbewaffnet“ verfolge und verblüfft bin, welche Situationen ich im Eifer des Fotografieren nicht wahrgenommen habe. Selbst in Stücken von Toula Limnaios, die ich schon mehrmals fotografiert habe, entdecke ich jedes Mal Neues, scheinbar zuvor nicht Gesehenes.
 

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