„Rush(es)“ von Alexandra Bachzetsis

Auf der Suche nach vitalen Räumen

„Rush(es)“ von Alexandra Bachzetsis

Sie greift wie immer kongenial in die Kiste popkultureller Wunschprojektionen. Dieses Mal aber legt Bachzetsis komplexe Performance hinter der Oberfläche einen Raum frei, dem der vitale Boden entzogen ist.

Mannheim, 26/05/2026

Menschliche Körper sind für Alexandra Bachzetsis medial geprägt und den inszenatorischen Gesetzen von Pop- und Subkultur unterworfen. In ihren verstörenden Performances durchquert die in Zürich ansässige Choreografin mit griechischen Wurzeln Körper- und Geschlechterinszenierungen als Projektionsflächen mit unhaltbaren Versprechen: Bald spielt sie mit den Botschaften perfekter weiblicher oder männlicher Körper, zeigt sich und ihre Partner als Film-Ikonen, Sport- oder Mode-Idole. Immer aber blitzt noch etwas Anderes durch ihre erotischen und pornografischen Begehrensformen hervor: Gewalt, Wut

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