Erste Gastspiele beim Berliner Festival „Tanz im August“
Mit der kleinen, aber feinen Produktion von Eduardo Fukushima hat der 26. „Tanz im August“ seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Eingeleitet hatten ihn zwei enttäuschende Gastspiele bekannter Compagnien.
Joy Kristin Kalu über lustvolle und zwanghafte Aspekte der Wiederholung
Ihr Buch „Ästhetik der Wiederholung“ beruht auf Kalus Dissertation, die 2012 an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften angenommen wurde, wo sie auch am Institut für Theaterwissenschaft lehrt.
Jillian Peña gewinnt den Prix Jardin d'Europe für die Produktion Polly Pocket
In Wien fand die Verleihung von Europas höchstdotiertem Tanzpreis für junge Choreografie, dem Prix Jardin d’Europe, und seinem neuen Geschwister, dem Fan Award, statt.
Anne Teresa De Keersmaekers Neufassung von „Verklärte Nacht“
Die belgische Choreografin nennt ihre Neufassung, die sie bei der Ruhrtriennale präsentiert, ein „Pas de deux“. Ein Versuch, sich dem romantischen Handlungsballett zu nähern?
Die Michael Clark Company beim Sommerfestival auf Kampnagel
Mit „Animal/Vegetable/Mineral“ präsentierte das Sommerfestival eine deutsche Erstaufführung des früheren Tanz-Rebellen Clark. Was der mittlerweile über 50-Jährige mit seinem neuen Stück inszeniert hat, ist allerdings ein recht zahmes Werk.
Romeo Castellucci eröffnet Ruhrtrinnale mit Nicht-Ballett
Den spannendsten Beitrag zum 100. Jubiläum der Pariser Uraufführung von Igor Strawinskys Ballettmusik zu „Le Sacre du Printemps“ setzt zweifellos nachträglich Romeo Castellucci, der die Musik zum Soundtrack umfunktioniert.
Neumeiers Bundesjugendballett im Admiralspalast Berlin
Das Festival Young Euro Classic tut gut daran, auch den Tanz in sein Programm aufzunehmen. Bereits zum vierten Mal war das aus Bundesmitteln geförderte Bundesjugendballett Teil des musikalischen Sommer-Reigens.
Kyliáns „L‘enfant et les sortilèges“ und Harts „Peter und der Wolf“auf DVD/Blu-Ray
Beide Ballette gingen unzählige Male einzeln über Fernsehschirme in aller Welt. Zusammen bilden sie ein perfektes Team. Sie haben durchaus kindgerechte Längen. Was in beiden Geschichten genau passiert, erfahren die Zuschauer durch Erzähler.
Die Tanzwerkstatt Europa in München geht zu Ende
Zeitgenössischer Tanz heißt: Tanz, der seine jeweilige Zeit spiegelt. Demnach befindet sich unsere Gesellschaft offensichtlich gerade in einer ziemlich sprechwütigen Periode. Denn in der Tanzwerkstatt wird diesmal viel geredet.
Die Tanzwerkstatt Europa eröffnet mit 50 Jahren Tanzgeschichte
Die Programmierung der Tanzwerkstatt ist dieses Jahr eine Hommage an die letzten 50 Jahre Tanzgeschichte, speziell an die Anfänge der Nachkriegsavantgarden in New York und deren weitreichende Impulse.