„Tanzen war mir wie Singen, nur mit dem ganzen Körper“

Martin Puttke erinnert sich in Buchform

Er ist ein deutsch-deutscher Grenzgänger: Martin Puttke hat der Ballettwelt im Osten und Westen Deutschlands seinen Stempel aufgedrückt. In seinen Memoiren „Geradeaus auf verschlungenen Wegen“ beschreibt er welche Wege, Umwege und Irrwege ihn zu seinen Zielen gebracht haben.

Manchmal wäre man gerne Mäuschen und würde hören, was seine Kontrahenten oder Mitstreitenden bei der Lektüre gedacht haben… aber das ist ja nicht die Idee von persönlichen Erinnerungen oder seinen Memoiren wie Martin Puttke sie jetzt veröffentlicht hat. Ganz subjektiv und mit einem Hauch von Selbstverliebtheit schildert er sein Leben für den Tanz, und das ist bunt und vielseitig und oft auch für ihn selbst überraschend verlaufen.

Puttke war noch ein Kind, als er entdeckt, wie er den eigenen Körper als künstlerisches Instrument nutzen kann. Zuerst im Chor in Dortmund, später als 18

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