„SHELLING“ von und mit Yasmeen Godder 

Das Echo der Einschläge

„SHELLING“ von Yasmeen Godder im Theater im Ballsaal in Bonn

Eine radikale Untersuchung von Fragmentierung und Resilienz: Die israelische Choreografin verwandelt ihren Körper in ein lebendiges Archiv und lässt das Publikum die Grenze zwischen Schutz und Aufprall spüren.

Bonn, 19/04/2026

Von Maren Nöding

 

Der Abend beginnt in Schwärze. Nur das leichte Knarren einer Tür kündig eine Präsenz an. Schemenhaft ist hinten rechts eine Person zu erkennen. Die Haare hängen tief in ihr Gesicht. Der Kopf ist gesenkt, die Bewegungen wirken langsam, fast ferngesteuert, wie ein Zombi. Yasmeen Godder schiebt sich diagonal von einer Seite zur anderen, ein mühsamer, sich wiederholender Prozess. Der Versuch, sich aufzurichten, fällt dabei immer wieder in sich zusammen. Über allem liegen eine dichte, sich stetig steigernde Anspannung und die atemlose Frage:

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