„Hasard & Bolero“ von Sita Ostheimer. Tanz: Camilla Bizzi, Marie-Louise Hertog, Hilla Regev Yagorov und Chiara Rontini

„Hasard & Bolero“ von Sita Ostheimer. Tanz: Camilla Bizzi, Marie-Louise Hertog, Hilla Regev Yagorov und Chiara Rontini

Getanzte Ekstase

Ein Fotoblog von Ursula Kaufmann zu „Bolero“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Eine rauschhafte Premiere hat unsere Fotografin am Osterwochenende erlebt – zwei Stücke, zwei Choreografien, ein und derselbe musikalische Ausgangspunkt. Beeindruckende Impressionen dieses Aufführungserlebnisses bannte sie mit ihrer Linse.

Gelsenkirchen, 03/04/2024

Zwei Choreografien, zwei unterschiedliche Handschiften! 

Der Tanzabend im Kleinen Haus beginnt mit „Shadow Waltz“ in der Choreografie von Fernando Melo. Eine Tänzerin, mehrere Tänzer bewegen sich und Wandelemente synchron, tanzen auf einem Tisch mit Stühlen und erzeugen so mit optischen Täuschungen ein sich schnell wechselndes Suchbild.

Sita Ostheimer betitelt ihre Choreografie mit „Hasard & Bolero“. Fröhlichkeit, Lebensfreude, getanzt in farbiger Alltagskleidung und auf Socken zur Musik von Maurice Ravel und einem daraus destillierten Klavierstück. Ravels Musik lässt alles auf einen einzigen Höhepunkt zulaufen, der sich, wie hier im Tanz, in der Ekstase entlädt.

 

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