Neue künstlerische Leitung

Felix Landerer wird Chefchoreograf der Tanzsparte in Bielefeld

Mit der Spielzeit 2023/24, dem Beginn der gemeinsamen Intendanz von Nadja Loschky und Michael Heicks, gibt es auch eine Neubesetzung in der Tanzsparte des Theaters.

Bielefeld, 08/12/2022

Mit der Spielzeit 2023/24, dem Beginn der gemeinsamen Intendanz von Nadja Loschky und Michael Heicks, gibt es eine Neubesetzung in der Tanzsparte des Theaters Bielefeld: Felix Landerer übernimmt die künstlerische Leitung und wird Chefchoreograf.

Nach seiner achtjährigen Tänzerkarriere, u. a. als Solist im Ensemble der Staatsoper Hannover unter Stephan Thoss, machte sich Felix Landerer 2006 als Choreograf selbstständig. 2010 gründete er mit „Landerer & Company“ sein eigenes Ensemble in Hannover. Im selben Zeitraum gewann Felix Landerer den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Choreografen in Hannover und wurde danach von 2011 bis 2017 zudem Hauschoreograf des Scapino Ballett Rotterdam. In den letzten Jahren entstanden – neben seinen Arbeiten für „Landerer & Company“ – Choreografien u. a. für das Nederlands Dans Theater (NDT), für das Ballet BC in Vancouver, für die Tanzkompanie der Oper Göteborg, für das Luzerner Theater, das Konzerttheater Bern, das Nationaltheater Mannheim, für Norrdans in Schweden sowie für viele andere Kompanien weltweit. Außerdem leitet Landerer Inklusions-Programme und Workshops, um seine Leidenschaft für Bewegung und nonverbale Kommunikation mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu teilen. 2017 wurde er mit dem Stadtkulturpreis Hannover für sein ziviles Engagement in Kunst und Kultur ausgezeichnet.

Felix Landerer freut sich auf seine neue künstlerische Heimat: „Das Theater Bielefeld ist ein Ort, in dem die Kunst geliebt und die Kontroverse nicht gescheut wird – dabei aber die Menschlichkeit in den Vordergrund rückt. Das ist ganz in meinem Sinne. Im zeitgenössischen Tanz ist hier bereits beachtliche Arbeit geleistet worden, die ich ab dem kommenden Sommer auf meine Art erweitern darf. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Begegnungen mit dem Publikum und den Menschen und Künstler*innen am Haus.“

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