BEWEGUNG(S)FORME(L)N MIT DVD: TÄNZE GESTALTEN MIT KINDERN JUGENDLICHEN ERWACHSENEN



BEWEGUNG(S)FORME(L)N MIT DVD: TÄNZE GESTALTEN MIT KINDERN JUGENDLICHEN ERWACHSENEN

Besprechung der tanznetz.de-Redaktion

Ausgewählte Formeln werden hier in geordneten Sammlungen dargestellt. Diese Kataloge sind in der Ausbildung von angehenden Pädagogen/innen der Elementaren Musikpädagogik erprobt worden, folgen jedoch keiner zwingenden Logik. Sie können beliebig zu neuen Sequenzen zusammengestellt werden. Die Formeln sind unterschiedlich kurz oder auch relativ komplex. Das richtet sich nach der Fähigkeit der Schüler/innen, sich Abläufe zu merken. Es empfiehlt sich, bei noch ungeübten Teilnehmer/innen, relativ kurze Formeln zu erarbeiten, diese dafür aber in vielfältigen Kombinationen, d. h. choreographischen Varianten, auszuprobieren. Im Allgemeinen wird man eine Formel pro Unterrichtsstunde erarbeiten (siehe exemplarisches Stundenmodell). Wenn das geformte Motiv sehr kurz ist und wir weniger Zeit benötigen, es in jeder Hinsicht zu erforschen, zu durchdringen und zu erweitern , wäre es sinnvoll, immer wieder die bereits erarbeiteten Formeln aufzugreifen und mit neuen zu verbinden. Hierbei sind die Erinnerungszeichen sehr von Nutzen. Die Schüler/innen können selbst neue Reihungen konzipieren und umsetzen. So wiederholen und üben sie das Vokabular in immer neuen Zusammenhängen. Im Anschluss an jeden Formelkatalog wurde eine exemplarische choreographische Idee ausgearbeitet, wobei jeweils ein spezielles Gestaltungsprinzip in den Mittelpunkt rückt.Bewegung, Tanz und Szenisches Spiel lautet ein Arbeitsbereich der Musikalischen Früherziehung gemäß des Lehrplans des VdM. Die Bedeutung dieses Tätigkeitsfeldes hat sich somit von früheren Lehrplänen, wo Bewegungsarbeit im musikerzieherischen Kontext immer gleichzusetzen war mit Rhythmik, zu einem neuen Verständnis von Bewegung und Tanz gewandelt. Im Kanon der zu vernetzenden, jedoch in Inhalten und Zielen gleich berechtigt nebeneinander stehenden Arbeitsbereichen kommt dem Bereich Bewegung (Tanz und Szenisches Spiel) nicht mehr einzig die Erschließungsfunktion von Musik zu, sondern er gewinnt als eigenständiger künstlerischer Ausdrucksbereich größere Bedeutung. Bewegung ist nicht nur den übrigen Arbeitsbereichen der Elementaren Musikpädagogik inhärent, sondern auch eigenständiger Entwicklungsbereich (Dummert, 2002; siehe auch Ziele, S. 276/277). Daraus ergeben sich neue Perspektiven, sowohl für den Unterricht mit Kindern, als auch für die Ausbildung von Pädagogen/innen, die im Bereich der Elementaren Musikpädagogik tätig sein wollen.

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RE: BERUFSBEGLEITENDE TANZPÄDAGOGIK-AUSBILDUNG CLAUDIA LORENZ BIELEFELD

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