wie fördert man sein Kind richtig ? #

Katrin Nasdal, 27.04.2007 09:52:17

Hallo Zusammen ,

ich bin neu auf dieser Seite und finde diese Seite toll .

Ich habe eine siebenjährige Tochter . Ihr großer Traum ist das Tanzen . Seitdem sie vier Jahre alt ist haben wir sie zum Ballett angemeldet bei uns hier in der VHS . Nachdem aber immer wieder neue Kinder dazukamen , haben wir uns nach etwas anderes umgesehen . Auch noch eine VHS mit einmal die Woche Training aber eine Lehrerin die auch in einer Schule bzw. privat Unterricht gibt . Ihr macht es Spaß , nur bin ich mir unsicher wie ich sie fördere um ihren Traum zu erfüllen .

Ihre Augen gehen zusätzlich vom ballett auch in andere Tanzrichtungen die sie aber noch nicht ausprobiert hat .

Wie ist der richtige Weg ?

ich wäre euch für Tips wirklich sehr sehr dankbar denn ich habe keine große Erfahrung mit tanzen .

Ganz liebe Grüße
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

ina, 27.04.2007 12:27:44

Hallo Katrin,

schau mal in meine Antwort auf deinen Beitrag in "Ohne Auftritte weniger Motivation?" ...

Gruß, Ina
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

patricia (Moderatorin), 27.04.2007 16:08:50

Willkommen im Tanznetz Katrin!
Deine Tochter ist noch jung und in zwei oder drei Jahre stellt sich für sie erst die große Frage: Welche Schule !
In welche gegend wohnt Ihr?
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Katrin Nasdal, 30.04.2007 08:17:22

Hallo Patricia ,

wir wohnen München Land und bisher macht sie shcon seit ein paar jahren Ballett in der VHS hier .

nun überlegen wir halt welchen weg wir am besten einschlagen um nichts falsch zu machen .

Grüße
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

patricia (Moderatorin), 30.04.2007 09:35:30

Geh doch einfach mal zur Bosl-Stiftung in München, ruf da an und frage sie ob sie deine Tochter und dich beraten können!
Aber wie gesagt ich finde sie hat noch 2 Jahre Zeit !
Heinz-Bosl-Stiftung
Ballett-Akademie des Freistaates Bayern
Wilhelmstr. 19b
80801 München
Tel.: 089/3377-63/64
Fax: 089/344221

zuletzt geändert von patricia (Moderatorin), 30.04.2007 09:37:40

Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Katrin Nasdal, 30.04.2007 10:58:07

Hallo Patricia

ich danke dir ! Das beruhigt mich sehr das ich noch warten kann bis sie 9 Jahre alt ist .

Ich war vor gut einem Jahr schon mal bei der Bosl Stiftung und wir durften dort zuschauen und da wurde mir gleich gesagt das meine Maus super gelenkig sei ( denn sie tanzte da danach so rum ) und man mit 7 jahren eben dorthin kommen könnte und sollte . Das ich nun aber noch zeit habe beruhigt mich deswegen , da ich nun noch ein wenig schauen kann ob es denn wirklich das Ballett sein soll und nicht doch ein anderer Tanzstil , denn ihre Blicke gehen derzeit auch nach link und rechts .

grüße katrin
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

patricia (Moderatorin), 30.04.2007 13:50:27

Wenn deine Tochter Tänzerin werden möchte ich meine Profi. egal in welche Richtung dann muss sie eine Ballett Ausbildung durch laufen !
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Katrin Nasdal, 30.04.2007 13:53:07

heißt das das es dann auch die Bosl Stiftung sein sollte ???
oder kann dies dann auch ein anderer Weg werden ?
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

patricia (Moderatorin), 30.04.2007 14:00:28

Die Bosl- Stiftung ist die Beste Schule in deiner gegend !
Welchen anderen Weg stellst Du dir vor ?
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

ina, 30.04.2007 15:05:52

Hallo Katrin,

ich gebe Patricia Recht. Egal welchen Tanzstil jemand professionell tanzt, klassisches Ballett ist in jedem Fall die Grundlage. Auch darin, dass die Bosl-Stiftung die beste Schule der Gegend ist, um später Profi zu werden, ist sicher unbestritten.

Es gibt vielleicht noch ein oder zwei Ballettschulen in München, die evtl. anfangs den Umweg um die Bosl-Stiftung zulassen. Bei einer VHS-Klasse trifft dies aber eher nicht zu.

Natürlich kannst du warten, bis deine Tochter 9 ist. Du solltest dabei aber bedenken, dass sie dann aller Voraussicht nach in der Bosl-Stiftung direkt in die Grundstufe geschickt wird. Und damit fehlt ihr dann evtl. das vorbereitende Basistraining.

Meine Tochter kam in München mit 9 direkt in die Grundstufe. Das ist jetzt 3 Jahre her. Und ich merke das Defizit an Basis immer noch, wenn ich sie mit den anderen in ihrer Klasse vergleiche (nicht dass sie sichtbar schlechter tanzt, aber sie tut sich schwerer neue Lektionen zu lernen). Und das, obwohl sie in einer guten Ballettschule war. Aber auch in einer guten Ballettschule wird nicht so langsam und sorgsam vorgegangen wie in der Ballett-Akademie (Bosl-Stiftung). Denn hier muss nicht auf zahlende Kundschaft Rücksicht genommen werden. Hier wird ganz langsam aufgebaut. Bei zahlenden Kunden wollen Eltern und Kinder schnell etwas Vorzeigbares sehen. In der Ballett-Akademie dagegen wird viel mehr Wert auf die saubere Ausführung der Bewegungen geachtet.

Man sollte nicht vergessen: eine falsch eingeübte Bewegung später zu korrigieren ist viel, viel schwieriger und zeitintensiver als alles von der Basis an richtig aufzubauen. Stell dir eine Pyramide vor. Da ist die Basis auch viel breiter als die Spitze. Wenn du an der Basis sparst, wird die Steigung zur Spitze (die ja genauso hoch sein muss, um ein Profi zu sein) extrem und ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zu erklimmen!

Und in der Grundstufe wird nicht mehr das "Grundvokabular" gelehrt. Es wird vorausgesetzt. Meine Tochter tut sich da oft schwer, weil sie ihre Muskeln einfach nicht so gut sortieren kann wie die Mädchen, die intensive Bodenarbeit gemacht haben. Die kleinen Mäuse lernen da nämlich genau das in den ersten zwei Jahren: ihre Muskeln richtig zu koordinieren und welcher Muskel für welche Bewegung verantwortlich ist. Das sollte man nicht unterschätzen!

Und wenn du die Möglichkeit hast, deine Tochter bereits in der Vorstufe auf die Ballett-Akademie zu schicken (sprich: wenn ihr nahe genug wohnt), gibt es aus meiner Sicht keine bessere Lösung.

Ganz liebe Grüße,

Ina
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Katrin Nasdal, 02.05.2007 09:20:36

Ich danke euch sehr für eure Tips

ja bei Tänzerin in anderen Bereichen außer Ballett meinte ich mit anderen Weg beschreiten : man beginnt diese Tanzrichtung schon als Kind ( nehmen wir mal Flamenco oder Jazz) und möchte dann später ohne Ballettausbildung als Kind in den beruflichen Zweig darin gehen .

zuletzt geändert von Katrin Nasdal, 02.05.2007 09:22:14

Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

ina, 02.05.2007 10:00:34

Hallo Katrin,

bei Flamenco kenne ich mich nicht aus. Aber zu Jazz kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen: für den Beruf (-> in der Regel geht das dann in Richtung Musical oder zeitgenössischen Tanz) kommst du ohne Ballett-Grundausbildung auch nicht weit (ich habe es in meiner Jugend versucht und für mich war der Zug bereits abgefahren). Natürlich muss man da nicht unbedingt das hohe Niveau haben wie für klassischen Tanz, aber die Grundlagen sind dieselben.

Und wo siehst du eine Möglichkeit mit "nur" Flamenco hauptberuflich zu arbeiten? Da müsste deine Tochter schon nach Spanien gehen. Oder auch noch andere Tänze dazu nehmen und eine Tanzschule aufmachen. Aber das ist selten der Traum von jungen Mädchen. Die meisten wollen doch auf die Bühne, oder?

Was aber ohne Ballettausbildung geht: Standard oder Latein. Da kann man immerhin Turniertänzer werden, wenn man gut ist. Allerdings ist das dann in der Regel nicht der Hauptberuf. Fast alle Turniertänzer die ich kenne haben eine ganz andere Berufsausbildung, auf die sie nach der Turnierkarriere zurückgreifen können. Oder sie sind eben "Tanzlehrer" und haben eine Tanzschule.

Ich persönlich finde Standard und Latein eine gute Alternative, wenn man spät anfängt. Da kann man ohne weiteres mit 15 oder gar 20 anfangen und mit etwas Talent und Beweglichkeit noch an die Spitze kommen. Trotzdem war es für mich nicht die erste Wahl. Ich bin damals diesen Weg gegangen, weil mir die anderen Wege mangels Ballett-Grundausbildung verwehrt blieben. Und selbst hier habe ich es nie zum "Beruf" gebracht (bzw. ich habe in meinem eigentlichen Beruf viel mehr verdient und irgendwann war der Wunsch dann einfach nicht mehr da).

Aber wenn für deine Tochter schon jetzt mit 7 der Wunsch besteht, einmal Tänzerin zu werden, dann würde ich euch wirklich raten, es in der Bosl zu versuchen. In jedem Fall, wie und in welche Richtung auch immer sich deine Tochter später entscheidet, diese Grundausbildung ist nie verkehrt. Und sie kommt später nicht in die Verlegenheit, eine Richtung nicht gehen zu können, weil die entsprechende Grundausbildung fehlt.

Liebe Grüße, Ina
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

-Narooma-, 02.05.2007 10:58:52

als standart-/latein-tänzer kann man heutzutage auch nicht mehr so spät anfangen wie das mal der fall war. und an die spitze zu kommen ist echt hart. vor allem aus richtung osten kommt eine riesige konkurrenz, die halt auch auf deutschen turnieren mittanzen dürfen, weil sie zb für deutsche clubs tanzen. naja, und wenn man an der spitze ist, hat man dann bisher immer noch nur geld ausgegeben. da muss man zu den profis und auch das ist nicht das spaßigste... und die meisten sehen dann doch ein dass ein "ordentlicher beruf" mehr bringt...
als hobby ok, aber die optimale alternative scheint mir das nicht zu sein, wenn man neben der freude zu tanzen auch noch davon leben will...

zuletzt geändert von -Narooma-, 02.05.2007 10:59:32

Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

ballettmausmami, 02.05.2007 11:19:50

Hallo Katrin!
Bei Deinen Beiträgen fiel mir sofort die Frage ein:
"Warum nicht Bosl- was hat sie dagegen,welche Sorgen macht sie sich?"
Hast Du Angst, dass man Deiner Tochter schon zu viel abverlagt?Schon so früh "die harte russische Schule "greift?

Wir waren nicht dort, aber ich weiß, dass andere Kinder es sogar manchmal als langweiliges Füßewackeln empfunden haben - so vorsichtig geht es dort los.Es läuft bestimmt alles eher spielerisch - aber dazu kann Ina bestimmt mehr erzählen.Ich kenne nur die Aufführungen der Vorschulen aus Hamburg und Stuttgart.Das war alles noch nicht wirklich Ballett.
Und es ist ja keine Einbahnstraße:wer einmal da ist muß nichtbis zum "bitteren Ende" bleiben. Man kann auch wieder gehen, wenn es nicht den Vorstellungen entspricht.
Ich sehe es auch so wie Patricia und Ina.Eine gründliche Basis ist das A und O und nützt jeder Tanzform.
Ich wäre froh gewesen, solch eine Schule vor der Nase zu haben.

Am besten ist immer : Hingehen und mitmachen - einmal zuschauen gibt einen ersten Eindruck, doch der kann auch schon mal täuschen.

Alles Liebe von einer besorgten Mami zur anderen !

Ballettmausmami
______________________________________Sage nie alles was du weißt - wisse aber immer was du sagst !
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Katrin Nasdal, 02.05.2007 11:48:46

Hallo Zusammen

ja das mit der besorgden Mama stimmt wohl . wenn man hier in der Nähe wohnt und ein tanzendes Kind hat , hört man viele wahrnende Stimmen was die Bosl Stiftung angeht : " die nehmen viele und danach auszuwählen und rauszuschmeissen " " strenges rusisches System" usw.

Dadurch ist man ein bischen besorgt das ist klar , aber dank Ina habe ich nun schon weniger zweifel .

Auch fragt man sich manchmal : ist es das wirklich was mein Kind will , mit 7Jahren ändert sich so manches wieder .

Ich denke die Bedenken sind größer wenn man als Mama nie was mit selber tanzen zu tun hatte .
Grüße
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

ina, 02.05.2007 13:55:57

Hallo Katrin,

ich kann mir gut vorstellen, was für Gerede im Umlauf ist. Natürlich wird an der Bosl-Stiftung auch selektiert. Aus meiner Erfahrung gibt es aber nur zwei Kriterien, die für sich allein genommen zu einem "Nichtbestehen" der Semesterprüfungen führen können:

1. Schwerwiegende körperliche Faktoren, die einer Berufslaufbahn als Tänzer entgegensprechen

2. Ungenügende Motivation und Leistungsbereitschaft

In den drei Jahren, die meine Tochter dabei ist, hat sich auch in ihrer Gruppe viel geändert. Von den damals 11 Mädchen, die in der Grundstufe zusammen waren (9 davon waren bereits in der Vorstufe zusammen), sind tatsächlich nur noch 3 dabei, d.h. 7 sind gegangen oder haben die Gruppe gewechselt. Die erste hat nach einem halben Jahr selbst aufgegeben. Die zweite kam im zweiten Halbjahr extrem unregelmäßig zum Training (manchmal mehrere Wochen nicht) und wurde deshalb vielleicht im Endeffekt "gegangen". Die dritte ist umgezogen. Die vierte hat das erste Jahr Grundstufe wiederholt. Die fünfte ist in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Jungen sind in eine andere Gruppe gewechselt. In der Zwischenzeit sind viele Mädchen dazu gekommen, entweder aus anderen Gruppen oder aus anderen Ballettschulen. Einige kamen aus einem höheren Jahrgang zurück. Davon haben auch wieder einige aufgehört, mindestens bei zwei weiß ich, dass es Probleme mit dem G8 gab.

Es gibt immer vielfältige Gründe, warum oben so wenige rauskommen. Und es ist auch klar, dass hier eine Auslese stattfindet. Das Ziel der Schule ist ja ganz klar formuliert die Berufslaufbahn als Tänzer. Wer dieses Ziel aus irgendeinem Grund mal nicht mehr verfolgt, ist ja an so einer Akademie auch fehl am Platz. Für Hobbytänzer gibt es private Schulen, oder? Auch in anderen Bereichen wird das private Hobby nicht staatlich subventioniert.

Und mal ganz ehrlich: Ist es nicht besser, beizeiten zu erfahren, dass die Füße/Knie eine Tanzkarriere nicht gesund überstehen können? Mir ist es allemal lieber, wenn mein Kind gesunde Knie behält als zwar das Tänzer-Diplom in der Tasche zu haben, aber wegen kaputter Gelenke mit 20 bereits nicht mehr schmerzfrei tanzen zu können.

Und das aller Wichtigste (das sagen die Pädagogen immer wieder!) ist der eigene Wille! Wenn das Auswärts vielleicht mit 10 Jahren noch nicht perfekt ist, dann bekommt man in München immer noch eine Chance, bis man wachstumstechnisch sicher sagen kann, ob sich wirklich nichts mehr verbessern lässt (das endgültige Auswärts steht schließlich erst nach der Pubertät fest). Ausschlaggebend ist hier, dass das Kind den unbedingten Willen hat, Tänzer(in) zu werden. So habe ich es zumindest erlebt bzw. erzählt bekommen.

Und noch was: Auch wenn man nicht die gesamte Ausbildung an der "Bosl" durchzieht. Von der Basisausbildung, die man hier erhält, kann man in jeder anderen Tanzschule oder Tanzrichtung profitieren.

Also probiert es einfach und macht euch selbst ein Bild! Die wichtigste Selektion findet sowieso schon bei der Aufnahmeprüfung statt: da sagen sie euch genau, ob deine Tochter körperlich geeignet ist. Und wenn ja, dann fliegt sie in München auch nicht ein Jahr später wieder wegen körperlicher Mängel raus. Das hab ich wirklich noch nie erlebt. Bei manchen sagen sie direkt bei der Aufnahme: Wir versuchen es mal, die körperlichen Voraussetzungen sind nicht optimal, aber es ist nicht aussichtslos. Dann weißt du von Anfang an, dass es ein "Versuch" ist. Und die Pädagogen halten dich auf dem Laufenden, wie sich die Sache entwickelt. Ich finde diese Ehrlichkeit OK und kann damit leben. Meine Tochter ist auch so ein "Versuch", denn ihr Auswärts ist nicht optimal. Das ist es bis heute noch nicht. Und sie ist trotzdem noch dabei.

So, (atemholend), das war's erst mal ... muss weiterarbeiten!

Gruß, Ina
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Larissa S., 19.12.2011 12:11:49

Hallo,

ja ich habe das gleiche Problem wie die Themenautorin. Ich will jetzt im Januar meine Tochter zum Eignungstest bei Bosl schicken und erwarte von vorne rein zu hören, ob Sie für profi Ballett taugt oder nicht, dann machen wir halt Hobbymäsig weiter und haben da keine grossen Ambitionen. Aber meine Frage ist an die Mütte, desse Kinder dieser Test schon durchgemacht haben. Was muss man bei diesem Test machen, wie soll man sich vorbereiten? Oder schauen Sie nur nach Körperlichen Vorausetzungen? Ich habe aber schon von manchen gehört, dass die Kinder auf den Test vorbereitet werden sollen. Was sagt ihr dazu. Es wäre echt hilfreich, wenn jemand seine Erfahrungen teilen würde. Dankeschön!
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Diane (moderator), 19.12.2011 12:44:59

Hi, Larissa!

Wie alt ist deine tochter?

Ich denke, wenn die ganz jung sind, dann sind die körperliche voraussetzungen das einzige, die zählen. (und natürlich, ob das kind so tut, als ob es gerne tanzt...;) )

Aber, meine kinder waren nicht da, deswegen hoffe ich, dass muttis schreiben, deren kinder das mitgemacht haben.

-d-
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Jakob, 19.12.2011 14:37:20

hallo larissa,

unsere wollte das auch immer und wir haben es rausgezögert, solang es ging (bis zum halbjahr 4. kl grundschule). dann hat sie nicht mehr locker gelassen und wir "mussten" zur aufnahmeprüfung, auch wenn es für uns 70km einfach waren.

die prüfung? war wohl nix anderes als schauen, was bringt das kind für voraussetzungen (körperliche) mit. wir eltern würde "aufgeklärt" was sie suchen:

so einen langen hals, solche beine, solche arme, so ein becken, ... hab zu meiner frau gesagt, dass ist ja wie auf der zucht schau! bzw. wie eine "fleischbeschau". so war es vor jetzt ca. 6jahren!

sie wurde genommen, sollte dann ein jahr übrespringen (hat sie auch) und ... seit beginn der 6. klasse ist sie in dresden (da uns die fahrerei 70km einfach zuviel war) und kommt im herbst in den Bachelor-studiengang Tanz!

ich denke wenn deine tochter jung ist, kann sie bei gutem unterricht bis zur 4. klasse warten und dafür braucht sie auch "nix" können, bis dahin zählt der körper und eventuell auch musikalität!

gruß jakob
Re: wie fördert man sein Kind richtig ? #

Diane (moderator), 20.12.2011 09:25:36

Danke, Jakob!

Das ist ja toll, dass deine Tochter in den BAT-1 kommt!


-d-



 

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