Künstlersozialkasse #

Berry Doddema, 10.02.2002 12:25:55

Kerstin spricht in einem anderen Beitrag die KSK an! Sie fragt sich, warum viele Absolventen diese Kasse nicht kennen!

Wer ist hier Mitglied und kann etwas berichten?

Die Website lautet: http://www.kuenstlersozialkasse.de

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Künstlersozialkasse #

Judith Le Huray, 10.02.2002 12:32:17

Hallo Berry,

ich habe vor Jahren mal die Mitgliedschaft beantragt, wurde aber nicht angenommen. Laut Künstlersozialkasse sind Leute, die unterrichten, keine Künstler. Ich habe daraufhin Zeitungsausschnitte geschickt, in welchen über meine choreographien und Aufführungen berichtet wurde, aber das hat nicht ausgereicht.

Von einer Kollegin (Ausbildung in Mannheim) weiß ich, dass sie einen Teil bezahlt bekommt (ich glaube, Rentenversicherung), den anderen Teil selbst tragen muss (wäre dann Krankenversicherung). Eine andere Kollegin (Steplehrerin, Ausbildung an bekannter privater Schule mit Abschluss) wurde auch nicht anerkannt.

Mir wurde mal gesagt, dass es auch ein Vorteil sein kann, nicht Mitglied zu sein, wenn man ein eigenes Studio hat, da man ansonsten, sobald man Angestellte hat, wieder zahlen muss.

Wenn jemand nähere Informationen hat, würde mich das auch interessieren. Vielleicht mach' ich ja noch einen Versuch.

Viele Grüße von
Begründerin und Leiterin vom Tanzstudio STEPS (1992 - 2011); ich unterrichtete dort 19 Jahre lang Jazztanz, Steptanz, Ballett und Kindertanz.

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Berry Doddema, 10.02.2002 12:34:32

Noch eine interessante Seite:

http://www.kuenstlersozialkasse.de/index.cfm?E2E7ADBF04A84015BC1B167A0E8A3EBD

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Künstlersozialkasse #

Berry Doddema, 10.02.2002 12:37:20

Judith, viele meiner DozentInnen sind in der KSK. Sie sind selbständig. Ich glaube, dass sie auch schauen ob Du eine KUNSThochschule absolviert hast. Das war meistens ausreichend.

Eine Dozentin hatte aber Gymnastikschule und sie war auch "drin". (Kann ich aber jetzt nicht mehr nachfragen)

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Künstlersozialkasse #

Antinéa, 15.02.2002 19:21:26

Hallo Judith, hallo Berry,

ich bin seit 1996 in der Künstlersozialkasse, alle meine gesetzlichen Versicherungen (Krankenkasse, Pflege- und Rentenversicherung) laufen darüber.
Auch als ich zwei Jahre in Spanien war, wurde mein damaliger Status zwar geprüft, aber ich durfte drinbleiben, weil der Großteil meiner Engagements in Deutschland passierte.
Ich hatte meinen Antrag ausgefüllt und abgeschickt, und bekam nach fünf Wochen die Bestätigung.

Viele Künstler wissen nichts von der Künstlersozialkasse und zahlen als Selbständige teure Privatversicherungen. Ich glaube, das liegt daran, daß es sich hier um einen sogenannten "freiwilligen Zwang" handelt: die KSK kommt nicht auf Dich zu, wie es die gesetzliche Krankenkasse automatisch tut, aber wenn Du Dich bei ihr gemeldet hast, mußt Du prüfen lassen, ob sie Dich nehmen.

Auch ich unterrichte viel, das war aber kein Problem bei der Aufnahme. Es ist, glaube ich, wichtig, daß man nicht nur unterrichtet, sondern neben der Unterrichtstätigkeit auch noch selbst aktiv auf der Bühne steht. Auch Eigentraining macht viel aus.

Judith, wenn Du immer noch in die KSK möchtest: ich habe damals meinen Antrag kopiert. Mit dessen Hilfe könnten wir Deinen ausfüllen.
Mail mich an: antinea@flamenco-antinea.com
Allerdings bin ich bis zum 24.02. nicht per email erreichbar. Aber dann eben danach.

Viele Grüße,

Künstlersozialkasse #

Berry Doddema, 15.02.2002 20:27:12

Marion schreibt:

Sorry, komme wie viele andere mal wieder nicht in die schon vorhandenen Beiträge rein, deswegen einen neuen!!

Also, ich habe mich gleich nach meinem Abschluß mit der Kasse in Verbindung gesetzt und bin ohne große Probleme angenommen worden!!

Ich bin heil froh darüber, denn ohne die KSK wäre ich sicher den Hungerstod gestorben (na- vielleicht nicht ganz).

So nun die Infos über die Kasse:
Sie richtet sich an alle Menschen, die im selbständig küntlerischen Bereich tätig sind. Bereich Musik, bildende Kunst, darstellende Kunst und Wort ( Schriftsteller,´Kritiker...)
Wenn Du der KSK beweisen kannst, das Du so ein Künstler bist, dann versichern sie Dich in der Rentenversicherung der Angestellten, der gesetzlichen Krankenversicherung sowie der sozialen Pflegeversicherung!!
Du selber trägst nur die Hälfte des Beitragsanteils. Dieser Betrag wird durch Dein voraussichtliches Jahreseinkommen ermittelt (was Du selber schätzt).

Liebe Judith,
das ist nicht richtig, das die Kasse das Unterrichten nicht als versicherungspflichtig einstuft. Ich habe in den 1000 Formularen angegeben, das ich mein Einkommen hauptsächlich durch:
Pädagogik, Ausbilder im Bereich darstellende Kunst
habe und mußte das Ihnen dann nachweisen und schon gehörte ich zum Personenkreis der "selbständigen Künstler und Publizisten".

Aber Berry, Du hast recht, von dieser Kasse wissen nur sehr wenige. Ich selber habe sie durch einen reinen Zufall kennengelernt.
Künstlersozialkasse #

Berry Doddema, 15.02.2002 20:29:54

Marion:
'Ich bin heil froh darüber, denn ohne die KSK wäre ich sicher den Hungerstod gestorben (na- vielleicht nicht ganz). '

Du müsstest nur auf Deine Süßigkeiten verzichten. ;-))
Das wäre Deine Tod. LOL

und:

'Aber Berry, Du hast recht, von dieser Kasse wissen nur sehr wenige.'

Nun, DAS sollte bei den TanzNetzusern jetzt nicht mehr der Fall sein - sonst, selber Schuld!

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Judith Le Huray, 16.02.2002 00:08:47

Hallo ihr,

ich habe mal vor ein paar Jahren in der Zeitung ein Urteil gelesen, dass die KSK jemanden aufnehmen musste, der nicht ihren vorstellungen entsprach (ich glaube, es war eine Afro-Lehrerin). Ich hatte damals extra den Ausschnitt aufgehoben und wollte einen zweiten Versuch starten, aber irgendwie habe ich mich dann nicht mehr durchgerungen.

Ich werd's wohl doch nochmal versuchen.

Aber wie sieht's dann mit Abgaben aus? Muss ich dann, wenn ich Leute bei mir im Studio einstelle evtl. mehr an die KSK zahlen, als ich spare?

Wie hoch sind eigentlich die Beiträge? Ich zahle bei der AOK den niedrigsten Beitrag (da der Verdienst ja bei weitem nicht so hoch ist, wie der von ihnen bei Selbständigen am niedrigsten angenommene) und bin so versichert, dass ich erst nach 3 Monaten Krankengeld bekommen würde. Ich zahle - nur AOK (mit Pflegeversicherung) - 300 Euro pro Monat. Rentenversicherung habe ich keine.

Viele Grüße von
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Judith Le Huray, 16.02.2002 00:09:43

Zu meinem AOK-Beitrag muss ich hinzufügen, dass ich 47 Jahre alt bin. Mit 30 ist natürlich der Beitrag viel niedriger.

Gruß,
Begründerin und Leiterin vom Tanzstudio STEPS (1992 - 2011); ich unterrichtete dort 19 Jahre lang Jazztanz, Steptanz, Ballett und Kindertanz.

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Berry Doddema, 16.02.2002 23:48:14

Judith, die Beiträge richten sich nach dem (selbst geschätzten) Einkommen und die normale KK Sätzen.

Also wenn Deine KK 14 % berechnet und Du gibst €1000,-- an: dann zahlst Du 7%! Konkret € 70,--.

Für die RV zahlst Du auch die Hälfte. Also etwa 10.15 %.

In diesem Fall €101,50.

+ Pflegeversicherung (ganz minimal

Insgesamt wirst Du in diesem Fall noch keine € 200,-- zahlen.

Die andere 50 % werden vom Staat getragen. Du bleibst bei Deiner eigenen Krankenkasse.

Du wirst also als ganz normaler Arbeitnehmer berechnet. Das Alter spielt demnach keine Rolle.

Du kannst natürlich außerdem noch ein Lebensversicherung o.ä abschließen.

Auf der Seite (oben genannt) sind die Durchschnittseinkommen angegeben, die von der KSK als normal gesehen werden.

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Judith Le Huray, 17.02.2002 00:29:13

Hallo Berry,

nach meiner Rechnung müsste ich vermutlich gleich viel oder etwas mehr zahlen (da ja sicher vom Brutto- und nicht vom Nettoverdienst ausgegangen wird) wie jetzt, hätte dann aber noch eine Rentenversicherung dabei. Da ich schon ca. 9 Jahre lang in Rentenversicherung bezahlt habe, wäre es natürlich wichtig für mich, da noch ein paar Jahre "dranzuhängen".

Ich werd's auf jeden Fall mal versuchen.

Viele Grüße von
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Judith Le Huray, 17.02.2002 00:37:47

...so, die bitte um die Zusendung von Unterlagen ist abgeschickt.

Ich werde euch die Ergebnisse berrichten.

Viele Grüße von
Judith
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Berry Doddema, 17.02.2002 11:17:35

Judith, es ist natürlich vom Bruttogehalt.

Erstaunlicherweise gibt es da keine Kontrolle (so weit ich feststellen kann) Das wäre doch sehr einfach über den ESt. Bescheid.

Nun, folgende Durchschnittseinkommen werde zur Grunde gelegt:

Darstellende Kunst: alles noch in DM!! und "ca"

unter 30 30 - 40 40 - 50
männlich 14.500 20.000 25.500
weiblich 12.500 15.000 17.500

Diese Zahlen sind die Durchschittszahlen von der KSK. Es ist das was die Versicherten mitteilen. Nach meinem (subjektiven) Gefühl liegen die tatsächlichen Zahlen aber höher.

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Judith Le Huray, 17.02.2002 13:17:35

Hallo Berry,

wenn man weniger einzahlt, bekommt man aber auch weniger Krankengeld und Rente. Ist also die Frage, inwieweit sich schummeln lohnt.

Viele Grüße und schönen Sonntag,
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Marion, 17.02.2002 17:05:43

Liebe Judith,
Du hast Unrecht mit der Vermutung, dass Du den Bruttowert angeben mußt.
Aus den Formularen der KSK:
"Das Arbeitseinkommen stellt die Differenz zwischen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben dar."
Einnahmen=alle Einnahmen in Geld oder Geldwert, die unmittelbar mit der selbständigen künstlerischen Tätigkeit zusammenhängen
Ausgaben=Kosten, die mit der...Tätigkeit zusammenhängen; Miete, Beleuchtung, Heizung, Reinigung, Hilfspersonal(Lohn), "Werbungskosten,....
Du solltest Dich wirklich mal informieren und auch telefonisch mit denen in Verbindung treten. Ich denke, dass es sich auf jedenfall lohnt!!
Schönen Sonntag

P.S.:Lieber Berry...Ohne eklige Süßigkeiten-NIE!!!
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Judith Le Huray, 17.02.2002 21:03:01

Hallo Marion,

Miete, Heizung und Personal haben natürlich nichts mit dem Einkommen zu tun. Du verwechselst den Umsatz mit dem Einkommen. Wenn ich den Umsatz rechnen würde, dann käme ich teuer weg, denn die Unkosten fürs Studio liegen ja - ohne mein Einkommen - bei ca. 5.000 Euro pro Monat.

Bruttoeinkommen bedeutet: VOR Abzug von Steuern und sozialabgaben (Krankenversicherung etc.), Nettoeinkommen ist NACH Abzug von Steuern und Sozialabgaben.

Viele Grüße von
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Marion, 18.02.2002 10:36:26

Liebe Judith,

ich glaube es ist wirklich ratsam, wenn Du Dich mit der KSK auseinandersetzt.
Ich irre mich mit Nichten!

Ich zitiere ein Schreiben der KSK:
"Bei der Ermittlung Ihres Arbeitseinkommens beachten Sie bitte, dass dies die Differenz aus Betriebseinnahmen( alle Einnahmen in Geld und Geldeswert, die unmittelbar aus der selbständigen künstlerischen...Tätigkeit resultieren) und Betriebsausgaben ( z.B.Aufwendung für Betriebsmittel, Betriebsräume, Fahrkosten und Aufwendungen für Hilfskräfte) entspricht. Es ist das Ergebnis einer nach den allgemeinen Gewinnermittlungsvorschriften des Einkommensteuerrechts aufgestellten Gewinn-und Verlustrechnung."
Solltest Du Dein Rechenexempel durchführen wünsch ich viel Erfolg...liebe Grüße
Künstlersozialkasse #

tanznetz.de Redaktion, 01.03.2002 20:49:30

Ich bin drin! Ohne die KSK könnte ich mir ein finanzielles Mini- bzw manchmal auch Minusgeschäft wie TanzNetz gar nicht leisten. Oder ich müßte bei meinem Mann mitversichert sein. Aber davon wird der "Frau von Heute" ja in jeder Beratungsstelle abgeraten.

Liebe Gruesse
Herausgeberin von tanznetz.de
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Berry Doddema, 09.03.2004 17:08:54

Judith, bist Du hier weitergekommen?

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Judith Le Huray, 09.03.2004 23:20:01

Hallo Berry,

ich muss zugeben, daran kaum noch gedacht zu haben. Ich muss mal nachsehen, ob mir damals überhaupt was geschickt worden ist, ich glaube nicht.

Danke für die Erinnerung! Ich bin ohnehin zur Zeit dran, alles abzuchecken, was Altersabsicherung betrifft.

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